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Nach der gelungenen Soulrider-Surfparty am Freitag Abend und einer nicht gerade sehr erholsamen Nacht im Büssli (ja, es hätten ein par Tropfen Alkohol weniger sein dürfen und zudem werde ich NIE MEHR mein Büssli an der Pfingstweidstrasse abstellen. Müssen diese halbstarken Jungs immer ihre Motoren unnötigerweise hochdrehen lassen während dem ich versuche Mütze voll Schlaf zu kriegen?), habe ich mich auf die Jagd nach einem Frühstück gemacht und konnte ein abelaufenes Sandwich an der Coop-Tankstelle an der Pfingstweidstrasse erlegen. Erst als ich mich von der Jagdstätte entfernt hatte, habe ich entdeckt, dass das Thunfischsandwich bereits auf seinen weg in die Jagdgründe war, bzw. dass das Haltbarkeitsdatum überschritten war. Igitt!
Um mit meinem leichten Brummschädel dem Streetparaderummel aus dem Weg zu gehen, habe ich mich um 09:00 Uhr auf den Weg an einen ruhigen See gemacht. Hmmm... da ich mich noch nie von Zürich aus auf den Weg an den Urnersee gemacht habe, wusste ich nicht welche Route ich nehmen soll. Tja, es wahr wohl der falsche. Ohne jeglichen Stau hatte ich fast eineinhalb Stunden bis zur Isleten. Aber eines muss ich zugeben: der Kanton Zug hat unglaublich schöne Orte und Landaschaften (oder war das immer noch Kt. Zürich? Kann mir einmal jemand erklären wo sich Hirzel genau befindet?).
Vor Ort (Isleten) waren bereits Margrit und Ibo. Nicht vor Ort war der Wind. Zumindest für eine längere Zeit nicht. Ein quirliger, akrobatischer Fahnenschwinger und ein Trachten-Alphorn-Oktet (vielleicht waren es auch mehr als 8 dieser grossen Holztröten) hat unsere Windlose Wartezeit überbrückt. Und endlich war es so weit. Schaumkronen zeigten sich überall auf dem Wasser. Nordwind! Na ja, es war nicht gerade berauschend. Ich als Leichtgewicht mit einem 6.2er bin nur ein par wenige Male ins Rutschen gekommen. Dann kam der Regen, unterstützt von ein wenig Donnergrollen und der Wind war weg.
Alles verräumt kehrte der Wind zurück und auch die Windrichtung kehrte plötzlich von Nord auf Südwest (komische Windrichtung). Ibo packte umgehend sein Edelkohlefasterteil und hat die böige halbe Stunde im Wind sichtlich genossen.
Es war trotz geriner Windausbeute ein gelungener Samstag Nachmittag.
Besten Dank an Margrit und Ibo für die Gastfreundschaft. Es war wirklich gemütlich!
Alain
Alain
Kommentar von Oli1: War an der Achsenstrasse...Nach ca.3h warten kam dann der Wind... Leider hat es nicht ganz gereicht, um richtig ins gleiten zu kommen.
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Anwesende Riders
Ich war auch da!
Comments
| tourguide alain | geile text, alain!! hehe... da kann man einfach nur schmunzeln.
und dass du ein guter tourguide bzw. strassenguide bist, das wussten wir doch schon immer...
bis bald wieder, amigo!
bombo
p.s. ich war übrigens auf dem rhein am böötlen. erst um ca. 16.30 gerieten wir rasch in einen kleinen platzregen - 20 minuten vielleicht. dann wieder sonnenschein.
| | Bombo, 09.08.04 - 18:59 |

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