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Chapis und Shaggy haben vor ein paar Wochen wieder mal die Welt unsicher gemacht. Der lange Trip (am Ende der Welt rechts, nochmals 700km, und dann nochmals eine Rechtskurve) hat sich voll gelohnt:
Gleich vorab: Wir brauchten nur ein Segel, hehe. Zwei Wochen lang, jeden Tag 3.7 für Chapis und 4.1 für mich. Die Sessions waren absolut monster-soulig, einfach mutterseelen allein, Chapis war an zig Spots gar die erste surfende Frau überhaupt. (und wer weiss wieviele weitere Spots es da noch gibt...). Die Reefs sind immer relativ weit draussen und die Wellen meist etwas chaotisch, aber superb zum springen und am morgen frontside, dann am nachmittag backside abzureiten. Ahh, und die endlos vielen Lagunen zum Freestylen, der täglich frisch gefange Fisch, und die mega Sonnenuntergänge..es war einfach der Hammer!
Ja und dann sind da noch die unnötig vielen Begegnungen mit Skorpionen und Schlangen zu erwähnen (argh), und nicht zu vergessen die in Wissenschaftler-Kreisen hoch gepriesene Vielfalt von diesen merkwürdigen dunklen Schatten ausserhalb der Reefs (hm, was könnte das wohl sein?). Soulsessions heisst hier dummerweise auch meilenweit keinen Doktor, nur mit Fischerboot und über staubige Strassen hätte man wohl einen gefunden, frage mich aber ob der den Unterschied zwischen Vieh und Mensch gekannt hätte. Na ja, no pain no gain.
Das Land ist voller Kontraste: Monstermässige Bedingungen zum surfen, aber auch brutal arm, nur gerade 6% haben fliessend Wasser (die Hygiene war auch absolut unterste Schublade, der Food aber trotzdem irgendwie die Bombe). Ja und um die Sache noch ein bisschen spannender zu gestalten ist da noch die Malaria-Tropica (high-risk area, arghh!!) und es soll sogar noch Lepra geben (???) Da die Infrastruktur fehlt war für die meisten Spots eine ziemliche logistische Meisterübung nötig, um frisches Wasser, Fischermen, Boot, etc zu organisieren und für die Trips mitzunehmen. Für eine Boombox, 200 CDs und Generator ist da überraschenderweise nicht mehr viel Platz geblieben, da beschränkte sich das Nightlife halt auf Stargazing aus dem Schlafsack (was auch nicht so übel ist, oder?).
Der ganze Trip war ein shaggadelisches einmaliges Abenteuer.
Shaggy und Chapis
Shaggy
Kommentar von aexel: Madagaskar: Müsste in der nähe von Diego Suarez sein. Gruss
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Anwesende Riders
Ich war auch da!
Comments
| Location???? | Hallo
Ich kann diese geheimnisstuerei über Spots nicht nachvollziehen. In einer öffentlich zugänglichen Plattform Reiseberichte und Bilder reinstellen, aber die Location nicht preisgeben wollen, das ist für mich Kindergarten. Ich kann dieses Verhalten einfach nicht nachvollziehen. | | (Gast), 28.09.05 - 13:54 |
| | now i know what you meant... | ja shaggy, jetzt verstehe ich dich langsam... wow, jeder weitere kommentar überflüssig.
ich freu mich schon auf den fotoabend - bier und wein geht auf mich! 
bombo | | Bombo, 27.09.05 - 22:15 |

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