Im November wird es Startoptionen für den Windsurf Wave-Contest auch unter der Woche geben. Die Teilnahme will sich die deutsche Wave-Elite aber auch die Amateure, die sich über die Website www.redbull.de/bigays anmelden konnten, nicht entgehen lassen. Endlich ist Schluss mit der schlappen Fahne und der stiefmütterlichen Behandlung des Wave-Ridings in Deutschland. Mit den ‚Red Bull Big Days’ wird ein Meilenstein in der Windsurfszene gesetzt. Mit am Start sind die besten deutschen Windsurfer wie Klaas Voget (Top Ten der internationalen Wave Profis), Normen Günzlein (Fresstyle Weltmeister auf dem Serienboard und frisch gekürter Europameister) und auch Steffi Wahl (Drittplatzierte beim Windsurf World Cup auf Sylt Ende September)
Dass es an den deutschen Küsten die richtigen Bedingungen für einen hochkarätigen Wave Contest geben kann, stellt in der deutschen Windsurfszene keiner in Frage. Denn während der Herbststürme, die über die Nord- und Ostsee ziehen, gibt es Tage, an denen hohe Wellen auflaufen und der Wind aus der richtigen Richtung bläst. ‚Red Bull Big Days’ wird genau an diesen Tagen starten. Es gibt keinen lange im Voraus fixierten Contest-Termin.
Als Stand by-Event wird man die optimalen Bedingungen abwarten und an diesen „big days“ den besten Waver der deutschen Windsurfszene küren. Dieser sammelt hier auch Punkte für die Jahresrangliste des Deutschen Windsurf Cups, der höchsten deutschen Serie.
Darauf hat die Wave Riding-Szene lange gewartet: Nicht nur in Süd-Afrika oder Maui, sondern eben auch am deutschen Homespot wollen sie zeigen, wie man fette Wellen schlitzt. Denn viele der Top-Fahrer kommen aus Deutschland und haben bisher keine Möglichkeit gehabt, ihr Können hier unter Beweis zu stellen. Seit Juli sind die Würfel sind gefallen. Ein Komitee von zwölf unabhängigen Experten aus Presse, Fahrern und Industrie hatte vier Wochen Zeit, die 12 gesetzten Rider für die Red Bull Big Days zu bestimmen.
Die gesetzten Rider haben ihren Startplatz im 24köpfigen Hauptfeld sicher. Der Rest der insgesamt 57 angemeldeten Fahrer kann sich seinen Startplatz in den Qualifier-Supersessions am Contesttag sichern. „Freut mich, dass ich unter den 12 gesetzten Fahrern bin“, erklärt der auf Teneriffa lebende Dany Bruch, „ich werde alles geben, um rechtzeitig zum Day X von den Kanaren anzureisen. Ein Contest, bei dem es zu 100% perfekte Bedingungen geben wird, ist eine super Idee!“ Endlich! Das hat echt gefehlt. Mal sehen, wer der Beste unter den deutschen Wavepiloten ist “ freut sich Serienboard-Weltmeister Normen Günzlein über die innovative Contest-Idee „Ich werd in jedem Fall im Herbst dabei sein!“
Zur Zeit befinden sich ab dem 1. September alle Starter in Warteposition. Im November wird es auch Startoptionen unter der Woche geben. Die Waiting Period dauert bis Ende November. Wo, ob Nord- oder Ostsee, das entscheidet allein der Wettergott. Die Teilnehmer werden ein bis zwei Tage vorab benachrichtigt. |