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Vier Schweizer im Final

23.09.2007
Internationale Topstars wie Mat Rebeaud (SUI) und Rodrigo Menezes (BRA) zeigten auf der randvollen Landiwiese ein enormes Trickrepertoire und brachten die Besucher zum Toben. Nach spannenden Qualifikations-Wettkämpfen in den Disziplinen Snowboard, Freeski, FMX und Skateboard stehen die Finalisten fest.

Darunter sind die Schweizer Reto Kestenholz, Markus Keller, Stephan Maurer und Mat Rebeaud. Sie werden morgen Sonntag in den Finals um den Titel «freestyle.champ» und über US $ 110'000.– Preisgeld springen.
Vier Schweizer im Final | Soulrider.com

Während die Fans auf der randvollen Landiwiese ihren Spass hatten und die weltbesten Freestyle- Athleten zu noch höheren und schwierigeren Tricks pushten, drehten die Judges im roten Bereich.

Das hohe Leistungsniveau der Qualifikationen machte für sie die Selektion für die Finals schwierig. Von Backside 5 bis zu Switch Underflip 5 Die Skateboarder eröffneten den Qualifikations-Tag. Mit kreativen Combos, stay-on Runs und stylischen Tricks wie Stalefish Gay Twists und Backside 5 zeigte der Brasilianer Rodrigo Menenez vor, warum er als Favorit für den «freestyle.champ» Titel gilt. Doch beim Kampf um den heiss begehrten Titel dürften auch Elliot Sloan (USA), Terence Bougdour (FRA) und Renton Millar (FIN) noch ein Wörtchen mitzureden haben, die ebenfalls solide Runs zeigten.

Die Freeskier beeindruckten die Menge mit rückwärts angefahrenen und stylishen Tricks – wie beispielsweise der Kanadier TJ Schiller, der hohe und perfekt gelandete Switch 9 Double Grab und Forward 5 Double Grab zeigte. Damit überzeugte er die Judges und verwies den Amerikaner Simon Dumont, der einen Cork 10 sprang und den Kanadier Charles Gagnier mit Switch 1080 mute auf die Plätze zwei und drei der Qualifikation.

Die FMXer starteten ihre Motorräder um 17 Uhr und zeigten vom Absprung bis zum Dirt-Landing Halsbrecherisches, das so manchem dem Atem stocken liess. Mit eindrücklichen Tricks wie Backflip Shaolin sicherte sich Topfavorit Mat Rebeaud auf dem ersten Qualiplatz seinen Einzug ins Finale und ist damit seinem dritten «freestyle.champ» einen grossen Sprung näher. Rebeaud schien zufrieden mit dem Qualifikationslauf. «Es macht einfach Spass, hier zu sein.

Die Leute gehen richtig mit.» Hinter ihm qualifizierten sich der Franzose Thomas Pagès, der einen Cliffhanger Flip zeigte und Libor Podmol (CZE) mit Backflip Cordoba. Manu Troux kam mit seinem Backflip Double Can, den er die ganze letzte Woche übte, auf den vierten Platz. Bevor die Snowboarder sich auf dem Big Air austoben konnten, liess es die walliser Band Grannysmith auf der Nokia Trends Lab Bühne so richtig krachen und bewiesen mit ihrem Auftritt, dass sie den Titel freestyle.band mehr als verdienen. Danach rockten die 16 Snowboarder richtig ab. Antti Autti (FIN) überzeugte die Judges mit konstant hohen und sauberen Airs wie Backside 3 Method Shifty und Frontside 9 Tail Grab und sprang damit auf den verdienten ersten Platz der Qualifikation.

Der Schweizer Reto Kestenholz sprang mit seinem Backside 7 Kelly auf den zweiten Platz und bestätigte damit seine gute Leistung von Freitag. Gigi Rüf (AUT) wurde mit Switch Underflip 5 Dritter. Neben Kestenholz schafften es auch Markus Keller (Switch Backside 7) und Stephan Maurer (Backside 3 Double Nose Grab) ins Final. Damit startet eine Schweizer Armada im Final.


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