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Unsere Reise in die Camarque - Südfrankreich
23.11.2004
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Am Mittwochnachmittag fuhren wir los. Bettina und ich haben einen kurz Trip nach Südfrankreich in die Camarque geplant. Ich war schon einig Jahre nicht mehr in der Camarque. Als ich das letzte Mal in der Camarque war machte ich meine ersten Surfversuche bei ablandigem Wind irgendwo an einem Strand, an den Ort kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
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Wir fuhren über Genf,
Lyon, Orange, Nimes, Arles Richtung Sainte-Marie de la Mer, die Hauptstadt
der Camarque. Nach Arles fuhren wir noch Ca. 38 Km über eine Landstrasse
an die Küste von Sainte-Marie de la Mer. Wir sind nach Ca 7 Stunden
fahrt und 695 Km und gestohlenen 40 Euros Autobahngebühren in Sainte-Marie
de la Mer angekommen.
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| In Sainte-Marie
war es wie ausgestorben da die Hauptsaison vorbei war. Wir waren froh
haben wir ein Restaurant gefunden das geöffnet hatte. Zu diesem Thema
nur eins, wenn ihr in Frankreich seid esst Fisch und kein Fleisch. Denn
die Franzosen haben da ein bisschen andere Vorstellungen als wir Schweizer,
zumindest was ein Filet angeht.
Kurz nach der Ortstafel Sainte-Marie de la Mer haben wir
einen Camping Parkplatz gefunden auf dem wir uns zwischen schön geheizten und
mit Sat Schüssel ausgestatteten Womos einnisteten.
Brrr, in der Nacht war es echt saukalt. Wir waren froh, konnten wir unser
Büssli mit einem Heizstrahler ein bisschen aufheizen. |
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Am nächsten Morgen sind wir
mit ein paar Frostbeulen bei Sonnenschein und ca. 15 Grad aufgewacht. Leider
gab es an diesem Tag kein Mistral. Da Bettina ein Pferde Freak ist, war
das Alternativ Programm Pferdereiten.
Aber nicht mit mir, sagte ich, und fuhr alleine los um die Gegend von St.Marie zu erkunden. Es gibt hier drei Spots in unmittelbarer
Nähe:
Rechts vom Hafen beim Wind Club (also westlich davon)
funktioniert gut bei Ost/Südost und Westwind. die Wellen bauen sich
hier auch bei wenig Wind am schnellsten auf, das gilt auf für den Weststrand
beim Campingplatz Der Oststrand ist der Strand
für die Speedsurfer, aber nicht nur! (der Speedkanal wurde dieses
Jahr von A.Albeau neu aktiviert) aber: auch auf dem Meer lässt sich
gut heizen, bei Mistral ist das Wasser oft spiegelglatt, was durchaus
seinen reiz haben kann...aber Achtung: der wind weht dann ablandig!!!
2. Sicherer wäre dann Beauduc. Beauduc ist eine grosse
Bucht (Sand, grosser Stehbereich!) und der einzige Spot, der bei nordwind
ungefährlich und fahrbar ist. Der Mistral schickt kurze steile und
brutale wellen von Saintes herüber. Wird der Mistral von einem westwind
abgelöst, reichen die Brecher sogar fürs Wellenreiten der extraklasse!
Aber Vorsicht: bei Südwest kann der ganze Strand
geflutet werden und die Zufahrtswege sind dann teilweise auch abgeschnitten!
Der Weg dorthin ist nicht einfach zu finden und auch auf den besten Karten
ist er nur als kleiner punkt eingezeichnet.
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Am Abend nach einer
gelungenen Reit Session für Bettina fuhren wir Richtung Beauduc.
Der Weg nach Beauduc ist sehr spannend. Nach einer 10 Km langen Fahrt
über Schotterpiste durch eine super schöne Naturlandschaft an
Flamingos vorbei erreichten wir den Strand von Beauduc Der Stand ist Ca
300 Meter Breit und X Kilometer lang. |
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Wir mussten erst eine
Weile suchen bis wir die Einfahrt zum Strand gefunden haben.
Das schönste war das wir den Strand nebst ein paar Kiter mit einem
Büssli ganz für uns alleine hatten. Nach ein paar Plätzli
die wir uns auf meinem super Gamping Grill gegrillt haben sassen wir noch
ein paar Stunden mit einem Glas (2 Fl) Wein am Stand und genossen die Stille.
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| Am nächsten
Morgen war dann der Wind zurück. Also riggte ich mein 4.5 er Challanger
Sail auf und machte meine ersten Surfversuche in Beauduc. Das Wasser war
angenehm aber sehr ruppig. So was hab ich noch nie erlebt. Ihr könnt
es auf den Fotos sehen. Die Wellen sind gebrochen wo sie nur wollten.
Nach Ca 2 Stunden hat der Wind noch mehr aufgefrischt und ich konnte mein
3.5 qm Challanger Konda aufriggen.An diesem Tag
bin ich Ca 5 Stunden gesurft. Zum Glück hab ich den Wind voll ausgenützt
Denn der Mistral war so schnell wieder weg wie er gekommen war.
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Leider meinte es
der Wind für die nächsten Tage nicht mehr so gut mit uns. Bettina
ging noch einmal auf eine Reitsesson und ich genoss die Sonne am Strand.
Die Camarque Pferde sind aber nicht alle gleich drauf, wie ich nebenbei
mitbekommen habe. Denn sie meinte so einen Gaul würde sie direkt in
die Metzgerei schicken. ?
Alles in allem waren es sehr schöne Tage die wir trotz wenig Wind in
der Camarque verbrachten.
Hang Loose.
Simon
(Mr.Soulrider)& Bettina
Miss Soulrider)
Ps. Vielen dank an Surferjoe
&
Bea der mir sehr nützliche Spot Informationen Gegeben hat.
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