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The Making of: Hifly Catalogue 2005, Part 7
07.02.2005
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Freitag, 05. November 2004
Schon beim Aufstehen ist klar: Heute geht es in die Elandsbaai. Die Wellenvorhersage scheint zumindest nicht ganz falsch gewesen zu sein und die Windprognose ist nicht allzu schlecht. Die 90 km über Teer und teilweise Schotterpisten geben wir Vollgas.
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Part: 1 8.29.30.11.04 |
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Part: 2 31.10.04 |
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Part: 3 01.11.04 |
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Part: 4 02.11.04 |
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Part: 5 03.11.04 |
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Part: 6 04.11.04 |
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Part: 7 05.11.04 |
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Part: 8 06.11.04 |
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Part: 9..07.11.04 |
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Part:10 08&09.11.04 |
| Bei unserer Ankunft erwarten uns gut masthohe,
hohl brechende Tubes und ein leichter sideoffshore wehender Wind. Der ist
allerdings wirklich sehr sehr leicht. An Windsurfen ist erstmal nicht zu
denken.
Ein paar Wellenreiter sind im Wasser und als der erste eine der
fetten Klopfer erwischt, wird uns erst klar, wie viel Power hinter diesen
Wasserwänden steckt. Eines steht fest: Wellenreiten gehen wir hier
nicht?
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| Nach anfänglichem
Zögern fange ich irgendwann an, ein 5,3er aufzubauen. Stefan braucht
heute etwas länger- er hat vor mir realisiert, wie groß die
Wellen sind, in die wir uns stürzen sollen? Ich brauche eine
ganze Weile, um endlich eine Lücke zwischen den Wellen zu finden.
Ich bin recht vorsichtig, aber auch etwas unbedarft. Die Welle in der
Elandsbaai läuft sehr schnell und gewöhnungsbedürftig.
Gleich beim ersten Versuch unterschätze ich die Geschwindigkeit,
mit der die Wellen steil werden und brechen und erlebe einen heftigen
Aerial-into-Vollwaschgang. Als nächstes folgt eine ausgedehnte Schwimmeinlage.
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Ich war mir ziemlich sicher, dass der Mast abgeknickt sein würde,
aber glücklicherweise hat mein Material gehalten. Powerex sei Dank.
So muss ich nur einige Meter am Strand zu Fuß zurücklegen,
bevor ich den nächsten Versuch wagen kann. Mittlerweile ist Stefan
auch soweit. Um gute Bilder zu bekommen, soll er den neuen 95 l Move
fahren. Keine leichte Aufgabe bei den Bedingungen. Aber er zeigt eindrucksvoll,
dass das Brett auch in der Welle super gut funktioniert. Und beim Rausfahren
hat er natürlich durch das Volumen einen echten Vorteil?
den er auch nutzt. Stefan erwischt 2 richtig große Brecher und
schießt sich unendlich hoch in den Himmel. Zwischendurch stehen
wir allerdings immer wieder 10 Minuten und länger am Strand, nur
um eine Lücke zu finden, in der wir durch den Shorebreak kommen
können. Beim Abreiten sind wir beide sehr vorsichtig und gehen
nicht bis an den steilsten Teil der Lippe. Wir fahren einfach beide
zu selten in solchen Bedingungen, um hier Vollgas geben zu können.
Hier in der Elandsbaai stellen wir fest, wo unsere Grenzen sind. |
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Ein Wort noch zu unserem Shaper Klaus Jocham, einem Herrn im
besten Alter. Der Mann rockt noch immer so richtig. Am Point, mehrere
hundert Meter entfernt vom Strand entfernt, krallt er sich die größte
Welle des Tages, locker 1,5-fach masthoch. Er rippt sie bis zum Strand
und zeigt eine wirklich ordentliche Leistung- mindestens 20 Turns. An
die gefährlichste Section im Shorebreak traut er sich aber auch
nicht ran. Dennoch hat er sich spätestens heute unseren Respekt
verdient. Als er an den Strand kommt ist er total gestoked, aber auch
vollkommen am Ende. In der Welle ist es halt etwas anstrengender als
auf seinem kleinen See zuhause.
Thorsten versucht, uns den Respekt vor den Wellen auszureden. Er möchte
Aerials sehen, aber als Ostsee-Surfer habe ich zuviel Ehrfurcht vor
diesen Walzen und fahre meinen Stil weiter. Stefan ergeht es ähnlich.
Obwohl er ein extrem guter Waver ist, sagt er mir zwischendurch: ?Ohne
Fotografen wäre ich niemals hier rausgegangen?!? |
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Etwas gedemütigt, weil wir unseren eigenen Ansprüchen
nicht ganz gerecht geworden sind, streichen wir nach etwa 4 Stunden
die Segel. Einige gute Bilder sind bei der Session entstanden, aber
wir ärgern uns im Nachhinein beide, nicht mehr riskiert zu haben.
Am Abend fahren wir noch zum Club Mykonos in Langebaan. Unweit von der
Flachwasserlagune finden wir hier kopfhohe Wellen und Wind fürs
5,3er. |
| Den leichten Frust der Session
am Nachmittag surfen wir uns hier gründlich von der Seele. Ich vergreife
mich leider bei der Segelwahl und habe fast nie ausreichend Druck im 4,7er.
Stefan hat das 5,3er genommen und traut sich dann auch endlich an den
Pushloop. Schon beim zweiten Versuch steht er ihn fast komplett. Dementsprechend
hebt sich auch seine Laune wieder zum Abend hin. Leider müssen wir
nach 40 Minuten wieder Schluss machen, denn am Abend hat das Surf Magazin
zum Essen geladen? Und das wollen wir natürlich auf keinen
Fall verpassen! Was bleibt noch zu sagen? Ach ja, Morgen 08.00 Uhr Frühstück? |
Sponsoren:
Florian SöhnchenG-783:
Hifly, Sailloft
Hamburg, Pro Limit, Tekknosport, Northcore, WSCD
weitere Fahrer: Stefan Kruse, Marc Behrens Hifly,
Klaus Jocham,
Alle Bilder sind von Thorsten Indra gemacht, die Rechte liegen bei Hifly,
Marc Behrens.
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