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The Making of: Hifly Catalogue 2005, Part 2
18.01.2005
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Sonntag, 31. November 2004 (Cape Town, South Africa).
Das Aufstehen haben wir gut hinbekommen- die Aufregung ist langsam spürbar. Stefan und ich sind absolut heiß, endlich ins Wasser zu springen. Der erste Blick von der Terrasse auf den Sunset Beach verheißt allerdings noch nicht viel Gutes.
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Part: 1 8.29.30.11.04 |
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Part: 2 31.10.04 |
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Part: 3 01.11.04 |
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Part: 4 02.11.04 |
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Part: 5 03.11.04 |
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Part: 6 04.11.04 |
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Part: 7 05.11.04 |
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Part: 8 06.11.04 |
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Part: 9..07.11.04 |
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Part:10 08&09.11.04 |
| Die Wellen erreichen allerhöchstens
Schulterhöhe, Wind ist noch nicht auszumachen. Nach einem ausgiebigen
Frühstück geht es dann aber doch los. Wir haben uns entschieden,
als erstes in die Big Bay zu fahren. Um 9 Uhr sind wir angekommen und
haben die neuen Hifly Wellenreiter ausgepackt.
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| Die erste Fotosession mit Thorsten dauert 2 ½ Stunden.
Zwischendurch müssen wir immer wieder an den Strand und einmal durch
den warmen Sand stapfen, um die kalten Füße aufzutauen. |
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| Auch diese Boards müssen für
den neuen Katalog abgelichtet werden, selbst wenn Stefan und ich nicht unbedingt
die begnadetsten Wellenreiter unter diesem Himmel (und auch lange nicht
in der Big Bay) sind. Aber mit der Wellenhöhe kommen wir noch ganz
gut zurecht. |
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| Das Wasser ist unglaublich eisig- deutlich kälter,
als ich es in Erinnerung hatte. Durch die kleinen Wellen und unsere begrenzten
Surfkünste werden die Strandbilder mit den Wellenreitern deutlich besser
als die Action Pics auf dem Wasser, aber immerhin haben wir ein paar verwertbare
Shots im Kasten. |
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| Pünktlich um 12.00 Uhr (auf den Cape Doctor
ist in diesen Tagen einfach Verlass) setzt der South Easter ein- anfangs
noch relativ schwach, aber mit dem 5,3er wird?s schon gehen. Auch
die Wellen werden langsam größer und dementsprechend schnell
haben wir aufgebaut und sind auf dem Wasser. |
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| Endlich können wir zeigen, was in uns steckt?
Stefan pumpt sich ins Gleiten und haut gleich nach den ersten 25 Metern
einen Goiter raus. Dummerweise bricht sein Gabelbaumkopfstück, die
Gabel rutscht einmal quer durch das Segel und zerstört das Tuch komplett.
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| Nicht gerade der optimale Anfang, aber glücklicherweise
haben uns die Jungs von Sailloft Hamburg jedes Segel in doppelter Ausfertigung
mit gegeben. Während Stefan umbauen geht, lasse ich die ersten Front-
und Backloops raus und quietsche bei jedem Aerial fast vor Freude, weil
die Bedingungen in der Big Bay einfach unendlich viel Spaß machen?
Endlich wieder windsurfen im Paradies! Ein Traum! |
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| Stefan hat umgebaut und zeigt, warum er beim
Soulwave so einen guten Eindruck hinterlassen hat. Er springt den Goiter
auf beiden Seiten ziemlich sicher und scheint absolut schmerzfrei zu sein.
Seine Loops, vorwärts wie rückwärts, gehören zu den
höchsten des Tages. Nach 3 Stunden Action kommen wir beide ziemlich
erschöpft an den Strand und handeln mit Thorsten eine kleine Pause
aus. Kapstadt-typisch hat der Wind immer mehr zugelegt, so dass ich so oder
so hätte umbauen müssen. In der Big Bay gibt es einen richtig
guten Imbiss, wo wir uns eine kleine Stärkung reinhauen und uns die
Sonne auf den Bauch brutzeln lassen. Thorsten ist losgefahren, um die Bedingungen
an den umliegenden Spots zu checken. Nach 45 Minuten kommt er zurück
mit einem grinsen auf dem Gesicht, verkündet, dass wir den Platz nicht
wechseln müssen und meint: ?So Jungs, jetzt habt ihr euch ja
erholen können, dann machen wir mal weiter, oder?? Spätestens
an dieser Stelle wurde uns klar, dass zwischen einem Fotoshooting und einem
Urlaub doch ein gewaltiger Unterschied liegt? |
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| Aber Stefan und ich können uns auch in den
kommenden Tagen immer wieder motivieren und uns gegenseitig pushen. Etwas
anderes, als jede Minute auf dem Wasser zu nutzen, kommt nicht einmal annäherungsweise
in Frage. Also starten wir die zweite Session- noch einmal 2,5 Stunden Action.
Gegen 6 Uhr kommen wir vollkommen erschöpft vom Wasser. |
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| Das Pflichtprogramm mit den
Waveboards ist im Kasten, Thorsten hat sich seine Finger fast wund geknipst
und somit ist schon mal sicher gestellt, dass das Fotoshooting ein Erfolg
werden wird. Aber von einem ruhigen Abend ist noch nichts in Sicht. Thorsten
drängt uns zur Eile, denn er will versuchen, am Sunset Beach in der
untergehenden Sonne noch ein paar Sprünge im Gegenlicht einzufangen.
Die Idee und Thorstens Dynamik motiviert uns noch mal, aber leider kommen
wir etwas zu spät am Sunset Beach an, so dass dieser Versuch scheitert
und uns nichts anderes übrig bleibt, als auf den nächsten Tag
zu warten.
Am Abend geht es zu V&A Waterfront, dem touristischen Hafengebiet
Cape Towns. Ich möchte mich dort mit alten Freunden treffen und Stefan
soll ja auch noch etwas anderes sehen als nur das Wasser. Er pennt allerdings
schon auf dem Hinweg ein und ist recht schweigsam. Wir haben wirklich
alles gegeben an diesem Tag und sind vollkommen am Ende. Gegen 00.30 Uhr
liegen wir im Bett und schlummern selig. Um 07.30 Uhr wird der Wecker
wieder klingeln und unseren zweiten Arbeitstag einläuten? |
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Sponsoren:
Florian SöhnchenG-783:
Hifly, Sailloft
Hamburg, Pro Limit, Tekknosport, Northcore, WSCD
weitere Fahrer: Stefan Kruse, Marc Behrens
Hifly, Klaus Jocham,
Alle Bilder sind von Thorsten Indra gemacht, die Rechte liegen bei Hifly,
Marc Behrens.
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