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Teneriffa Report 2008
07.04.2008
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Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Mit diesem Slogan schaffte ich es noch ein letztes Fünkchen Energie auch für die letzte meiner 7 Klausuren aufzubringen. 3 Wochen Klausurmarathon und weitere 4 Wochen Dauerlernen lagen hinter mir. Dieses Semester hatte es mich wirklich heftig ran genommen und ich brauchte unbedingt Urlaub. Da kamen mir die neuen Flugziele der Billigairline Ryanair sehr gelegen.
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Diese Steuern seit neuestem auch die Kanaren an, wo es zurzeit mit 20 Grad auch schon angenehm warm ist. Im Internet hatte ich mir zusammen mit Freunden eine Unterkunft auf Teneriffa direkt am Strand von El Cabezo organisiert und war froh, als wir nach 4 Stunden Flug die langen Hosen gegen bequeme Boardshorts tauschen konnten. |
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Der Hinflug mit Ryanair war gewöhnungsbedürftig. Es gab bereits erste Probleme beim Einchecken, denn jedes Kilo Übergepäck wird hier mit 10 Euros bestraft. So hieß es direkt vor dem Schalter „alle Mann Taschen umpacken“, da jeder von uns zu viele Kilo dabei hatte. Auch mit dem Surfmaterial war es heikel. Ryanair hat aus Mitarbeiterschutzgründen die Auflage, dass jede Tasche nicht über 32 Kilos wiegen darf. So mussten wir unser Surfmaterial auf mehrere Surftaschen verteilen.
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Da wir die ersten waren, die am Check in Schalter standen und durch das ganze Umpacken den gesamten Check in Bereich blockierten, hat die gute Damen von Ryanair doch glatt übersehen, dass wir viel zu viele Taschen dabei hatten. |
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In Cabezo hatten wir absolutes Glück mit dem Wind. Den ganzen Winter über war fast kein Wind und wenn er doch mal kam, dann reichte es meistens nur für das 5,8er Segel und ein großes Board. 3 Tage nach unserer Ankunft schaltete der Wind auf Sturm und blies 2 Wochen am Stück. Meistens surften wir mit 4,0 oder 4,2. Danach gab es ein paar Tage ohne Wind, die man jedoch an einer Hand abzählen konnte und schon ballerte es wieder.
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Diese kurze Pause nutzen wir für eine Mountainbiketour und eine Inselumrundung per Mietwagen. Alles in allem kommen wir auf sagenhafte 80% Wind wobei ich 5,0 als größtes Segel nur 3 Mal gefahren bin. Sagenhaft. Der Atlantik und die Sonne waren ebenfalls sagenhaft und viel zu warm für meinen Winterneo, so dass ich bei jedem Sturz Wasser durchlaufen lassen musste um mich abzukühlen.
Nach knapp 4 Wochen ging auch dieser Urlaub mal wieder viel zu schnell zu Ende. Braun gebrannt, mit dicken Schwielen an den Händen, ausgepowert aber völlig entspannt, packten wir nach einer weiteren morgendlichen Surfsession unsere Boardbags um Nachmittags zurück aus Teneriffa ins Flughafendorf Frankfurt Hahn zu fliegen. Danke Ryanair. |
Name: Tim Verhoeven
Geb.: 31.03.1985
Segel-Nr: G-273
Stadt: Mönchengladbach
Nationalität: Deutsch
Größe: 1,77m
Augenfarbe: grün/braun
Haarfarbe: d.blond
Surft seit: 1997
Mag: Sunset beach capetown » Burgerking » Döner » H-Milch
Mag nicht: Kälte » schlechtes Wetter |
http://www.timverhoeven.de/ |
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