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TCS Cup in Yverdon

18.09.2006
TCS Cup in Yverdon am 16./17. September 2006: Fabian Schenk siegt bei den Junioren, die Grossen gehen leer aus.
TCS Cup in Yverdon | Soulrider.com



Leichter Südwind bei bedecktem Himmel am Samstagvormittag, dann Aufhellung mit Sonne und Bise am Nachmittag, doch ungenügend für Formula und Matchraces mit den zwei von Neil Pryde zur Verfügung gestellten RS:X. Die jungen Leichtgewichte jedoch konnten, bei einer grossen Beteiligung mit 15 Jungs und einem Mädchen, 3 Läufe durchführen, die alle von Fabian Schenk auf dem RS:X dominiert wurden.

Im dritten Lauf gab es sogar etwas Gleitwind, den Fabian zwar nicht nutzen konnte, aber mit dem grossen Schwert des RS:X konnte er doch direkt zur Luvtonne ziehen und auch diesen Lauf als erster beenden. Die gute Beteiligung bei den Kids und Junioren kam durch eine Gruppe vom Surfclub Ichtus aus Neuchâtel sowie eines Trupps junger Franzosen aus der Franche Compté zustande. Nicht zu vergessen die Deutschschweizer, welche die eher lange Reise unternommen hatten.


Fabian siegte also bei den Junioren, vor Leo Muller und Richard Jeremy aus Vesoul (nordöstlich von Besançon). Bei den Kids kam Eric Guggi aus Hittnau nicht so ganz auf Normaltouren und musste mit dem dritten Platz zufrieden sein. Sieger bei den Kids wurde der Neuenburger mit dem schwierigen Namen Tanyuy De Francesco vor seinem Clubkollegen Romain Deledebay. Robin Jezler kam auf Rang vier, seine Schwester Linda Jezler auf Rang 6, mit einem guten Overall Resultat vor etlichen Junioren und Kids.

Die Formula-und SlalomfahrerInnen kamen nicht auf ihre Rechnung. Zwar gabs einige Gleitphasen für die Windanbeter mit grossen Segeln (Mario Ballabio war mit dem 12.5er und viel Können der Dauergleiter des Tages), aber zum Regattieren reichte es leider nicht und am Sonntag gabs eigentlich nur noch Regen.


Die Organisation durch den Surfclub Yverdon und die Regattaleitung mit Christian Müller und Kurt Imhof kann nur als vorbildlich bezeichnet werden. Schade, dass der Wind am Samstag und dazu das Wetter am Sonntag nicht entsprechend ausfielen. Es hätte mit dem vorzüglichen Nachtessen und den tollen Tombolapreisen, der Oertlichkeit mit riesigen Grünflächen und einem breiten Einstieg mit Stehrevier (etwas viel Grünzeug in Ufernähe könnte man bemängeln, aber wer ist denn dafür verantwortlich?), der Anlass par excellence dieser Saison werden können.

Wir hoffen, die Regatta nächstes Jahr wieder auf dem Programm zu haben, mit Wind und einer vergleichbaren (39 Startbereite) oder noch grösseren Beteiligung.

Heinz Beck




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