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TCS Cup 2007: Das Finale einer erfolgreichen Saison:

07.11.2007
Jahresabschlussfest Swiss Windsurfing in Hendschiken am 3. November 2007 Im Verlauf des Jahresabschlussfestes der Windsurfer am 3. November, bestens organisiert von Thomi Keusch vom Spin Out Surfshop in Hendschiken und den Helfern von Swiss Windsurfing, wurden die verschiedenen Kategoriensieger- und Siegerinnen geehrt.
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Die Feier begann mit einem lockeren Apero im Spin Out Shop, dann gings ins Restaurant Horner zum Abendessen mit fast 100 Teilnehmern. Ein Papierkünstler animierte zwischendurch zum Falten eleganter Flieger, die dann mehr oder weniger gekonnt durch einen der beiden Essräume flogen. Martin Guggi und Peter Aeberli überreichten die Preise und Peter Aeberli konnte auch hohen Besuch begrüssen und interviewen, nämlich die vielfache Weltmeisterin Karin Jaggi und Patrick Diethelm, seines Zeichens
Speedweltmeister auf Serienmaterial und nicht ganz unbekannt als Shaper.

Auch Dani Aeberli, in diesem Jahr mehr im Flugzeug unterwegs als auf Regattawassern in der Schweiz, berichtete von Slalomerfahrungen an extremen Regattaorten wie Pozo. Von den Sponsoren waren Wale Schwab mit Pesche Vogt (F2), Stefan Krug (JP/Neilpryde, Urs Ryf (Starboard/Severne), Martin Berger (Naish) und Marcel Walter (Mistral) zugegen. Eine Tombola mit schönen Preisen der Sponsoren, diesmal mit Loskauf, brachte zusammen mit dem Verkauf der Windlichter beinahe 700.- SFr. zugunsten der Jugendförderung.

Erneut waren Windsurfer aller Altersklassen auf Gewässern in der Schweiz und im Ausland (einmal in Südfrankreich, in Hyères, ein weiteres Mal in Cremia am Comersee) aktiv. Bei insgesamt 20 zum TCS Cup zählenden geplanten Regatten und Freestyle-Anlässen fehlte der Wind wiederum oft für die Freestyler, die mit drei Wertungen in Hyères, Steckborn und Onnens am Neuenburgersee auskommen mussten.

Die FormulafahrerInnen gingen nur in Yverdon leer aus. Die SlalomfahrerInnen konnten in diesem Jahr auch mehrmals Läufe für die offizielle Jahreswertung fahren. Die Kids waren an allen Regattaorten mit Regattieren beschäftigt, teils bei wenig Wind, aber auch nicht selten bei Starkwindbedingungen wie in Murten. Wiederum sehr erfolgreich war der von Engadinwind organisierte 30. Marathon auf dem Silvaplanersee, wo TeilnehmerInnen aus vielen Nationen um den Sieg kämpften. Ein grosser Erfolg war der Juniorenförderung beschieden, nahmen doch in diesem Jahr mit der Gründung des SWYT 25 Jugendliche an den Regatten und fast ebensoviele an den 7 zweitägigen Trainings teil.

Die Ranglisten brachten folgende Siegertreppen (alle weiteren Ränge unter http://www.swisswindsurfing.ch/):

Kids
Die Kids sind die SpitzenfahrerInnen der Zukunft. Mit der oben erwähnten Gründung des SWYT durch Doris und Martin Guggi wurde ein grosser Schritt zur Jugendförderung getan (siehe auch den Bericht unter News sowie in der Novemberausgabe von Swissboat/Yachting). Mit insgesamt 18 FahrerInnen war die Beteiligung noch besser als im Vorjahr. Klarer Sieger wurde Robin Jezler aus Opfikon (Mistral/North) vor dem jüngsten Teilnehmer, Kelvin Dauwalder aus Murten und dem besten Mädchen, Linda Jezler aus Opfikon (Mistral/North).

JuniorenInnen
Die Juniorenwertung (Slalom) gewann Romain Deléderray aus Neuchâtel vor Sebastian Kördel aus Aach (Lorch/NeilPryde) und Fabian Schenk aus Aadorf (Starboard/Neil Pryde), während die Juniorenwertung Formula klar von Basti Kördel dominiert wurde, gefolgt von Fabian Schenk und Eric Guggi aus Hittnau (F2/North).
Sarah Näf aus Tägerschen war die einzige Juniorin in dieser Saison.

Damen
Bei den Damen ist die Beteiligung im grossen Ganzen gleich geblieben. Nur gerade drei sind auf der Rangliste Formula overall zu finden und zwei weitere auf der Rangliste Slalom. Bemerkenswert ist die Leistung der Siegerin Franziska Stauffacher aus Wangs (F2/Neilpryde), die erstmals Carmen Imhof aus Niederwil (Mistral/North) vom obersten Treppchen schieben konnte.

Auch im Slalom konnte Franziska Stauffacher mit dem achten Gesamtrang ein beachtliches Resultat erzielen. Nach dem Rückzug von Sara Imhof aus dem Wettkampfsport im Frühsommer blieb als Gegnerin nur noch Sarah Näf aus Tägerschen (F2/) als Juniorin, die nur an wenigen Wettkämpfen teilnehmen konnte.

Formula
Gesamtsieger bei den Herren in der Formula-Klasse wurde dieses Jahr Schweizermeister Valentin Zwygart aus Neuchâtel (Starboard/Neilpryde) vor Junior Basti Kördel und Fabian Mattes aus Ravensburg/D (Starboard/), der Florian Bandel aus Worblingen/D (Lorch/Naish) in diesem mehrheitlich süddeutschen Podiumskampf noch vom Podest verdrängen konnte.


Freestyle
Die Freestyle-Konkurrenz war wie im Vorjahr geprägt von vielen geplanten Anlässen ohne Wind, doch hatte die jetzt bereits erprobte Formel (Austragungsort wird aus 3-4 Kandidaten auf Grund der Wetter- und Windvorhersagen erst am Freitag vor dem Wettkampfwochenende bestimmt oder der Wettkampf abgesagt) den Vorteil, dass die Fahrer mehrmals gar nicht anzureisen hatten. Regattaleiter Peter Aeberli lag bei der Einschätzung „kein genügender Wind an jedem Ort“ auch im zweiten Jahr jedesmal richtig und sagte diverse Anlässe ab.

Einzig in Hyères (F), in Steckborn im Frühjahr und beim Reserveanlass bei denkwürdiger Bise am Neuenburgersee im Oktober kam eine Wertung zustande. Mit insgesamt 6 Heats gabs in der Endabrechnung ein so enges Resultat, dass kein Platz mehr für eine Trennung der beiden Besten blieb. So wurden Baptiste Beer aus Volketswil (F2/North) und Pete Scheuble aus Winterthur (JP/Neilpryde) gemeinsam Sieger und nahmen jeder einen gleichgrossen Pokal des TCS Cups Freestyle in Empfang. Steve Christen aus Schneisingen (Fanatic/Naish) konnte mit dem dritten Platz nochmals an frühere Erfolge anknüpfen. Im nächsten Jahr erwarten wir die ganz junge Garde als Teilnehmer beim Freestyle und wie man so hören konnte, müssen die gegenwärtig Stärksten mit seriöser Konkurrenz rechnen.

Slalom
Den Slalomwettbewerb konnte Mario Ballabio aus Thalwil (F2/North) vor Baptiste Beer aus Volketswil (F2/North) und Valentin Zwygart aus Neuchâtel (JP/Neilpryde) für sich entscheiden. Natürlich gewann er damit auch die Wertung der Master, die weiter unten folgt. Ein grosser Erfolg, der nicht nur die Erfahrung als Weltcupfahrer, sondern auch die stetige Auseinandersetzung mit der Materie und die mentale Stärke von Mario widerspiegelt.

Natürlich nahmen wie immer viele Masters, Grandmasters und Supergrandmasters an den Regatten teil:

Masters
Bei den Masters (>35 Jahre) siegte im Slalom, wie oben erwähnt, Ex-Worldcupper und Slalom Gesamtsieger Mario Ballabio (F2/North) aus Thalwil. Die Plätze zwei und drei dieser Klasse belegen Didier Favre aus Grandson und Gregor Kirch aus Schmerikon (F2/North). Auf Overall-Gesamtrang 5 der Formulaklasse siegte Mario Ballabio ebenfalls in dieser Sparte, vor dem Franzosen Raphael Schroeder aus Selestat und Andrea Colombo aus Lugano.

Grandmasters
In der nächste Altersgruppe, bei den Grandmasters (45-55 Jahre), holte Urs Rohr aus Kronbühl (F2/Severne) den Formulasieg vor Heimo Kassler aus Bregenz und Shaper Philippe Oberli aus Berrwiler/F (Lorch/North). Im Slalom siegte Yves Dudli (Starboard/Neilpryde) vor Bernd Hinkhofer aus Freudenberg (D) und Urs Rohr.

Supergrandmasters
Bei den ältesten Teilnehmern (Supergrandmasters ab 55 Jahre) sicherte sich Kurt Imhof aus Niederwil (F2/North) in der Formulaklasse den Sieg vor Adrian Stauffacher aus Wangs (Starboard/Neilpryde) und Paul Schmid aus Volketswil (F2/Severne). Auch die Jahreswertung Slalom liess sich Kurt Imhof nicht entgehen. Paul Schmid wurde zweiter vor Adrian Schenk aus Stetten (F2/North). Die ältesten Teilnehmer, Hans Glanzmann aus Nottwil (Starboard/North) und Heinz Beck aus Arconciel (F2/North) haben seit dem breiten Einzug der jungen Oldtimer keinen Stich mehr.

Gesamthaft haben wir ein windreiches und abwechslungsreiches Jahr erlebt und wollen nochmals die hohe Beteiligung der Jugend erwähnen. Die internationalen Erfolge von Karin Jaggi, Patrick Diethelm und nicht zuletzt von Richard Stauffacher sollten dazu beitragen, die Jungen zu motivieren und diesen Grossen unseres Windsurfens nachzueifern.

Heinz Beck




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Kommentare zur News-Meldung

Titelbild
Wir haben alle Freude am Titelbild.
Viele Grüsse
Familie Dauwalder
ChriguMurten, 08.11.07 - 15:33




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