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TCS Cup 2005: Die Sieger in allen Kategorien sind bekannt:
09.11.2005
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Jahresabschlussfest Swisswindsurfing in Vaduz am 5.Nov. 2005
Auch in diesem Jahr waren Windsurfer aller Altersklassen wieder auf Seen und Meeren in der Schweiz und im Ausland (einmal in Südfrankreich, in Hyères, ein weiteres Mal in Cremia am Comersee) aktiv. Bei insgesamt 15 zum TCS Cup zählenden Regatten und Freestyle-Anlässen fehlte zum Teil der Wind vollständig oder es gab Gleitwind mit grossen Pausen, während an verschiedenen Regatten der Wind sehr gut war ? wir erinnern an Murten, Walensee und Silvaplana.
International bekannte FahrerInnen wie Karin Jaggi, Allison Shreeve und Andrea Cucchi aus Italien waren siegreich. Besonders erfolgreich war der von Engadinwind organisierte Marathon auf dem Silvaplanersee, wo TeilnehmerInnen aus 24 Nationen um Sieg und Platz wetteiferten Auch unser erfolgreicher Olympiateilnehmer Richard Stauffacher fand Lücken zwischen Studium, Auslandaufenthalten und der Studentenweltmeisterschaft in der Türkei, um beim Regattabetrieb auf dem Formulabrett mitzumachen und zu siegen.
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Im Verlauf des Jahresabschlussfestes der Windsurfer am 5. Nov., perfekt organisiert vom Liechtensteiner Segelsurfclub im B'eat in Vaduz, konnten im Beisein einer grossen Anzahl von Fahrern und Fahrerinnen, treuen Organisatoren und wenigen Sponsoren sowie unserem Gast Roger Staub, Präsident von Swiss Sailing, die Schlussresultate des TCS-Cups für alle Kategorien offiziell verkündet werden. |
Freestyle
Beginnen wir diesmal mit der Freestyle-Konkurrenz, die wie im letzten Jahr geprägt war von vielen Anlässen ohne Wind, bei Engadinwind im August aber ein Spitzenereignis mit der Weltmeisterschaft zu verzeichnen hatte (zählte aber nicht für den TCS-Cup). Einzig in Hyères (F) und einmal in Flüelen kam eine Wertung zustande. In Hyères war Daniel Aeberli (F2/North) aus Erlenbach vorne, in Flüelen kam Stefan Christen aufs oberste Treppchen vor Dani. Weil Steve aber in Hyères deutlich schlechter abgeschnitten hatte, konnte Dani den Gesamtsieg für sich beanspruchen. Zweiter wurde Baptiste Beer (F2/Arrows) aus Zürich vor Pesche Vogt (F2/Arrows) |
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aus Hünibach. Steve Christen (Fanatic/Naish) aus Schneisingen wurde diesmal vierter vor dem starken Neueinsteiger Peter Scheuble aus Rickenbach. Drei weitere neue Namen figurieren auf der Teilnehmerliste mit insgesamt 13 Fahrern und es bestehen gute Chancen, dass in der nächsten Saison noch weitere dazukommen. Hoffen wir aber auch, dass die Freestyler um Regattaleiter Peter Aeberli nächstes Jahr so richtig mit Wind verwöhnt werden. Damen waren im Freestyle in diesem Jahr keine im Einsatz, denn Laure Treboux, in Dahab trainierend und arbeitend, konnte nur gerade in Silvaplana an der Weltmeisterschaft teilnehmen und belegte hinter Karin Jaggi den zweiten Platz. |
Kids
Bei den Kids mit insgesamt 13 TeilnehmerInnen holte sich Fabian Schenk aus Aadorf wie in den 2 vergangenen Jahren den Gesamtsieg. Die Plätze 2 und 3 belegten Eric Guggi aus Hittnau und Simon Burri aus Langenthal. Mirjam Schenk wurde Siegerin bei den Mädchen und wir hoffen, dass sie weitermacht und ihrem Bruder nacheifert. Die Juniorenwertung mit 9 TeilnehmerInnen gewann Florian Bandel vor Sebastian Kördel, beide aus Deutschland, vor Fabian Schenk, der auch auf dem Formulabrett (F2/North) grosse Fortschritte gemacht hat. Philip Steil aus Deutschland, Sarah Näf und Eric Guggi folgten auf den nächsten Rängen.
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Formula
Gesamtsieger bei den Herren in der Formula-Klasse wurde dieses Jahr einmal mehr Richard Stauffacher (Starboard/Neil Pryde) aus Wangs vor dem jungen Deutschen Fabian Mattes (Starboard/) und Boris Wirth (F2/North) aus Arni. Noch zwei Tage zuvor hatte die Rangliste anders ausgesehen, doch ein begründeter Protest mischte die Ränge an der Spitze neu auf. Die jungen Elitefahrer Valentin Zwygart (Fanatic/Naish) aus Neuchâtel, Bastien Oberli aus Frankreich und Jan Schenk (F2/North) aus Stetten belegen die Plätze 5-7 |
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Damen
Bei den Damen fahren schon etwas mehr (6 Teilnehmerinnen) auf den Formulabrettern mit als letztes Jahr. Die Geschwister Imhof (Mistral/North), Carmen und Sara aus Niederwil, mussten sich nur beim Marathon in Silvaplana von der Australierin Allison Shreeve geschlagen geben (und die zählt im TCS-Cup nicht). Die Leistungen der Damen sind bei der Zahl der Teilnehmerinnen besonders im Gesamtklassement zu würdigen, wurde Carmen doch Gesamtdreizehnte und Sara 27ste bei insgesamt 96 FahrerInnen. Dritte wurde die Nachwuchsfahrerin Franziska Stauffacher aus Wangs (Starboard/Neil Pryde) vor Evi Kirch aus Schmerikon. Sarah Näf aus Tägerschen (Starboard/Severne), eine weitere Hoffnung, ist bei den JuniorInnen aufgeführt. Nebst den Kids und den Junioren nahmen wie immer viele Masters, Grandmasters und Supergrandmasters an den Regatten teil:
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Masters
Bei den Masters (16 Teilnehmer) siegte Ex-Worldcupper Mario Ballabio (F2/North) aus Thalwil und verpasste mit Gesamtrang 4 knapp das Podium des Gesamtklassements. Die Plätze zwei und drei belegen Andrea Colombo aus Lugano (Starboard/Neil Pryde) und Karl-Heinz Bahmann (Starboard) aus Deutschland, beides starke Fahrer mit viel Erfahrung. |
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Grandmasters
In der nächste Altersgruppe, bei den Grandmasters (45-55 Jahre, 21 Teilnehmer), konnte Regattaleiter Kurt Imhof (F2/North) aus Niederwil den Sieg vor Präsident Adrian Schenk (F2/North) aus Stetten und Shaper Philippe Oberli aus Frankreich holen. |
Supergrandmasters
Bei den ältesten Teilnehmern (Supergrandmasters ab 55 Jahre/17 Teilnehmer) sicherte sich Heinz Beck aus Arconciel den Sieg, mehr über regelmässige Teilnahme als durch beste Leistungen, vor Bruno Steinegger (Starboard/Neil Pryde) und Paul Schmid (Severne/Neil Pryde), beide aus Volketswil
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Slalom
Schliesslich konnten auch bei der wieder aktuellen Slalomdisziplin Sieger gefeiert werden. Zwar war nur der Anlass in Murten mit Wind gesegnet, während in Flüelen nur sporadisch Gleitwind genossen werden konnte. Gleiches galt in Silvaplana bei böigem Nordwind. So ergibt die Rangliste in Murten auch gleich die Jahresrangliste. Auch hier beteiligten sich FahrerInnen aller Altersklassen. Wir wollen sie aber nicht alle hier aufführen, sondern verweisen auf die Ranglisten im Internet. Sieger wurde auch hier Richard Stauffacher (Starboard/Neil Pryde) aus Wangs vor Mario Ballabio (F2/North) aus Thalwil und Baptiste Beer (F2/Arrows) aus Zürich. Spitzenresultate in einzelnen Läufen erzielten auch Boris Wirth (F2/North) und Valentin Zwygart (Fanatic/Naish) und beste Oldies waren die Grandmasters Günter Lorch aus Deutschland und Kurt Imhof (F2/North) aus Niederwil. Slalom ist publikumsfreundlich, schnell und spektakulär und wir wünschen dieser Disziplin im nächsten Jahr viel Wind mit vielen Läufen.
Gesamthaft war es ein interessantes Jahr mit neuen Ansätzen (und auch ?theoretisch? mit einem neuen Olympiabrett) und mit der Medienwirkung von Engadinwind hoffentlich auch ein Jahr, das neue und vor allem jungeFahrerInnen zur Teilnahme am TCS-Cup (und anderen Windsurf-Regatten, die vor allem von den Surfclubs zu organisieren wären) in der nächsten Saison anspornen sollte.
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