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Der Quiksilver Pro France wurde vom 20. bis 30. September in der malerischen Gegend rund um das Atlantikstädtchen Hossegor ausgetragen. Dieser Wettkampf ist einer von 10 top Surfevents, welche von der Association of Surfing Professionals (ASP) auf fünf Kontinenten durchgeführt werden und für die WM-Wertung zählen. Insgesamt gibt es drei Millionen Dollar Preisgeld zu gewinnen.
Mick Fanning ist der neue Dominator
Bis in den Final haben es der Südafrikaner Greg Emslie und der Führende in der WM Wertung, Mick Fanning aus Australien, geschafft. Sie mussten sich bei unterschiedlichen Bedingungen in so genannten Heats im KO-System gegen die 46 besten Surfer der Welt durchsetzen. Emslie gewann im Halbfinal gegen den Vorjahressieger Joel Parkinson (AUS). Fanning zeigte mit seinem kraftvollen Stil und unglaublichem Tempo im anderen Halbfinal gegen Troy Brooks (AUS), dass er bei diesen Bedingungen unschlagbar ist. Das Wasser war sehr glatt, die Wellen zwischen 1 bis 1.5 Meter hoch und brachen sehr schnell.
Im Final war Emslie, der zum ersten Mal unter die besten Zwei surfte, sichtlich nervös und machte ein paar unübliche Fehler. Der von Selbstsicherheit strotzende Fanning packte seine Chance und dominierte den Final klar mit unglaublich schnellen Ritten und radikalen Turns. «Ich bin so glücklichüber diesen weiteren Sieg», meinte Mick Fanning, der schon den ersten Event der Saison an der Gold Coast von Australien für sich entscheiden konnte.
«Nach dem Halbfinal wusste ich, dass ich nur gewinnen kann, wenn ich mir die besten Wellen schnappe. Das funktionierte, ich wartete lange und erwischte die richtigen Wellen.» Viele musste er gar nicht erwischen. Denn schon mit seinen ersten beiden Wellen erzielte er fast unerreichbare 18.43 Punkte. Der Südafrikaner Greg Emslie kam unter Zugzwang und ritt im 30-minütigen Finalheat ganze 12 Wellen. Er versuchte alles. Doch leider missglückten ihm die Tuberides (Surfen innerhalb der röhrenförmigen Welle) und radikale Tricks wie Alley-Oop Sprünge. Seine besten zwei Wellen brachten ihm lediglich 11.63 Punkte ein.
Die Entscheidung könnte schon in Mundaka fallen
Der Sieg am Quiksilver Pro France brachte Mick Fanning nicht nur US 30 000 Preisgeld ein, sondern auch 1200 Punkte für WM-Wertung. Damit könnte er schon beim ASP Event von nächster Woche in Mundaka (ESP) zum Weltmeister gekrönt werden. Kelly Slater liegt auf Platz zwei vor Taj Burrow (AUS) und Joel Parkinson (AUS). Falls es die beiden Verfolger in Mundaka nicht in den Halbfinal schaffen und Mick Fanning Zweiter oder Erster wird, ist der Kampf um die Krone vorzeitig beendet. Andernfalls bleibts weiter spannend bis zu den beiden letzten Events der Tour, dem Nova Schin Pro in Brasilien und dem Billabong Pipeline Masters in Hawaii.
Martin Suter gewinnt die Schweizer Meisterschaft in St. Girons
Knapp 50 Kilometer nördlich von Hossegor, in St. Girons Plage, fanden dieses Wochenende die Schweizer Meisterschaften mit 22 Teilnehmern statt. «Das Niveau war sehr hoch und dieBedingungen waren gut», meint Tino, der Veranstalter der Swiss Surfing Association (SSA). Die SM zog wie immer sehr viele im Ausland lebende und am Meer aufgewachsene Schweizer an. Die besten drei Wellenreiter werden nächstes Jahr an den World Surfing Games starten. Martin Suter überzeugte die Punktrichter am meisten und setzte sich im Finalheat gegen seine drei Kontrahenten durch. Vincent Guilledmod, Mattieu Honegger und Roland Hauser belegten die weiteren Plätze. Weitere
Informationen unter www.aspworldtour.com/quikprofrance, www.quiksilver-europe.com und
www.waveriding.ch
Quiksilver Pro France Resultate:
Final:
Mick Fanning (AUS) 18.43 def. Greg Emslie (ZAF) 11.63
Semifinals:
Heat 1: Greg Emslie (ZAF) 17.43 def. Joel Parkinson (AUS) 15.97
Heat 2: Mick Fanning (AUS) 17.67 def. Troy Brooks (AUS) 15.40
Foster’s ASP World Tour Ratings after Event No. 7 of 10, the Quiksilver Pro France:
1. Mick Fanning (AUS) 6470 points
2. Kelly Slater (USA) 5450 points
3. Taj Burrow (AUS) 5243 points
4. Joel Parkinson (AUS) 4905 points
5. Andy Irons (HAW) 4741 points
6. Pancho Sullivan (HAW) 4062 points
7. Damien Hobgood (USA) 4049 points
8. Bede Durbidge (AUS) 3692 points
9. Dean Morrison (AUS) 3658 points
10. Taylor Knox (USA) 3392 points
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