 |
|
Soulrider Menu |
|
|
|
Content
|
|
|
|
Windsurf Content
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
Partner:
|
|
|
|
|
PWA Worldcups Gran Canaria – Fuerteventura 2006
14.08.2006
|
 |
PWA Worldcups Gran Canaria – Fuerteventura 2006
By Tom Brendt
Sie werden von den Windsurf Worldcuppern geliebt oder gehasst, herbeigesehnt oder verdrängt, die Kanaren Worldcups. Im Sommer 2006 fanden sie wieder statt, zwei der traditionsreichsten Worldcups in der Windsurf Geschichte, die Contests auf Gran Canaria und Fuerteventura. Vor allem Gran Canaria mit einem der radikalsten Windsurfspots weltweit, Pozo Izquierdo, ist bei vielen Windsurfern gefürchtet, manche würden ihn gerne meiden und einige würden am liebsten alle Worldcups dort veranstalten.
|
|
|
| Klar ist, alle anwesenden Worldcupper sorgen Jahr ein Jahr aus für unglaubliche Action auf und vor allem über dem Wasser.
Nachdem die KanarenTour der PWA 2006 bereits auf Lanzarote mit dem SuperX begann, stand Ende Juni als zweiter Stopp Pozo Izquierdo in den Terminkalendern der besten Windsurfer weltweit, gefolgt von dem Fuerteventura Grand Slam.
Die Wind und Wellen Vorhersage für den Gran Canaria Grand Slam ließ alle Pozo Liebhaber nervös am steinigen Strand auf und ablaufen, denn schon bald könnte man sicher wieder meterhoch in die Lüfte herauskatapultieren oder die Finne bei den Slalom Rennen glühen lassen, denn Slalom 42 der Herren stand 2006 wieder auf dem Programm der Organisation, das Freestyle der Herren musste hierfuer weichen. Die weiteren Disziplinen, Welle der Männer und Frauen und das Ladies Freestyle. |
|
Gran Canaria hatte sich in diesem Jahr mächtig ins Zeug gelegt, Riesenleinwand mit Live Übertragungen und den aktuellsten Moves direkt am Strand, dazu ein Party Zelt mit Shop und Cyber Ecke.
Würden sich die Young Guns um Ricardo Campello, Victor Fernandez, Gollito Estredo und co. sich genauso ins Zeug legen um den Favoriten im Waveriding Kauli Seadi, Kevin Pritchard und Josh Angulo Steine in den Weg legen zu können. Im Vorjahr zeichnete sich der Angriff dieser Young Guns bereits ab. |
|
Trotz unglaublichen Sprüngen und einigen netten Wellenritten, mussten die meisten der jungen Wilden bereits relativ früh ihre Koffer für die Weiterreise nach Fuerteventura packen. Die älteren Waverider zogen alle Register und zeigten warum Erfahrung so wichtig im Waveriding sein kann, mit besseren Wellen und dadurch längeren Wellenritten ließen sie den jüngeren nicht viele Chancen. Überragend bis in die Top Platzierungen waren vor allem der Holländer Peter Volwater, Björn Dunkerbeck und der Worldcup Führende Kevin Pritchard.
Aber vor allem Kauli Seadi tanzte sich wieder seinen Weg in die Top drei. Nur einer konnte endlich, trotz noch jungen Alters, sein wahres Können zeigen, der Spanier Victor Fernandez dominierte das Waveriding und gewann sowohl die Single Elimination im Finale gegen Kevin Pritchard und in der Double Elimination gegen Kauli Seadi. Die Heats Fernandez gegen Seadi könnten als die besten in die Windsurf Geschichtsbücher eingehen. Mit perfekten Wellen, Pushloop Table Top, Takas und Shakas in der Welle und perfekten Sprüngen, wie Victors verzögerten Doppelloops oder Kaulis Backloops one handed/one footed.
|
| 
|
Bei den Frauen ging alles den gewohnten gang, die in Pozo aufgewachsene Daida Ruano Moreno ist an ihrem Homespot nicht zu schlagen, das mussten auch ihre Schwester Iballa Ruano Moreno und Karin Jaggi auf ein Neues feststellen. Mit radikalen Wellenritten, Backside Airs, Goiters und Sprüngen die selbst einigen Männern Angst einflössen würden ließ Daida keinen Zweifel an ihrem Sieg.
Im Slalom 42 würde es reichen, einen einzigen Namen zu erwähnen, Antoine Albeau. Der Franzose dominierte 11 der 12 Rennen und sicherte sich damit seinen ersten Slalom Sieg bei einem PWA Event. Björn Dunkerbeck hatte, wider erwarten, Probleme sich im Vorderfeld festzusetzen.
Ladies Freestyle ist sicherlich extrem schwierig bei den üblichen Pozo Bedingungen, trotzdem schlugen sich die Mädels beachtlich. Die junge Sara Quita von Aruba konnte ihr Können nicht richtig unter Beweis stellen, aber die Schweizerin Laure Treboux überraschte alle mit ihrem dritten Rang bei ihrem ersten Freestyle Worldcup. Sichere Spocks und Grubbies ebneten ihr den Weg dorthin. Siegerin auch hier, Daida Moreno. Mit Airchachoos, Backloops und perfekten, radikalen Spocks war sie auch in dieser Disziplin nicht zu schlagen, noch nicht.
|
| 
|
Denn nach dem Pozo Worldcup ging es weiter auf die Nachbarinsel Fuerteventura zum PWA Grand Slam mit den Disziplinen Slaom 42, Speed und Freestyle und einigen dicken Überraschungen.
In den Disziplinen Speed der PWA mit den Gewinnern Finian Maynard und Karin Jaggi und im Slalom 42 mit der Fortsetzung des Siegeszuges von Antoine Albeau, wenn auch nicht ganz so dominant wie in Pozo, und der Gewinnerin Karin Jaggi blieben die Überraschungen noch aus.
|
| 
|
Aber im Freestyle der Ladies wie auch der Männer gab es einige dicke Überraschungen. Ladies first. Sara Quita und Laure Treboux konnten endlich ihr volles Können unter Beweis stellen, wie auch die Venezoelanerin Yoli de Brendt, die allerdings noch sehr knapp an Daida Moreno scheiterte. Sie zelebrierten Freestyle mit Spocks, Grubbies und Switch Stance Moves um ihre Gegnerinnen zittern zu lassen.
Vor allem schafften das Sara Quita, die beide Double Eliminations gewann. In der ersten mit Laure Treboux auf Rang zwei und in der folgenden mit Daida Moreno im Nacken. Die 15 jährige von Aruba bestach durch ihren super easy Style. Sie zelebrierte Moves wie Punetas, Esliders, Spocks, Flakas und Grubbies superflüssig und immer mit einem riesigen Lächeln auf dem Gesicht und gewann so auch überaus verdient die Ladies Wertung. |
| 
|
Bei den Herren waren einige der Top Freestyler anscheinend doch sehr überracht über den Level aller teilnehmenden Konkurrenten. Die Zeiten der „einfachen“ ersten Runden ist vorüber. Bereits dort kann jeder jeden schlagen. Fast.
Denn für alle war klar, der venezoelaner und El Yaque Local Gollito Estredo sowie Taty Frans von Bonaire würden in ihrer eigenen Liga fahren. Vielleicht könnten Tonky Frans, Kiri Thode, beide von Bonaire, Antxon Otaegui von Lanzarote oder der dreifache Weltmeister Ricardo Campello den beiden ein Bein stellen, aber nach den Trainings Sessions glaubte niemand so recht daran. Taty Frans beeindruckte mit Ponch/ Double Flaka und Gollito Estredo mit komplett einhaendigen Ponchs auf beiden Seiten, Airflakas von der Wellenlippe des Beachbreaks gesprungen und natürlich mit seinem neuen Move, dem Burner.
|
|
Es kam wie es kommen sollte, Gollito Estredo gewann die erste Double Elimination vor Taty Frans und die zweite gegen Antxon Otaegui und somit auch den Fuerteventura Freestyle Contest, und nicht wenige glauben das er auf dem besten Weg zum Weltmeistertitel ist, ausser vielleicht der entthronte Ricardo Campello, der auf Rang sechs landete und diese Platzierung beim letzten Worldcup des Jahres auf Sylt natuerlich verbessern möchte.
Es bleibt spannend, wird es Campello auf Sylt gelingen in die Top Platzierungen vorzudringen, kann Estredo Weltmeister werden, oder doch Taty Frans und kann Laure Treboux in ihrer ersten PWA Saison ihren 2. Platz behalten……..
|
|
|
|
|

|
Kommentare zur News-Meldung
Keine Einträge
Zurück zu den News
|
|
|