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Patrick Diethelm dominiert

05.04.2008
Patrick Diethelm aus Siebnen dominiert die heissen Slalomrennen zum Auftakt des TCS Cups bei kaltem Starkwind in der Bucht von Almanarre (Giens/Hyères/Südfrankreich). Mit etwas Verspätung folgen die Berichte aus Südfrankreich. Schnee in der Schweiz und Kälte im Süden. Die Windsurfer kümmerte es wenig.
Patrick Diethelm dominiert | Soulrider.com

Schnee in der Schweiz und Kälte im Süden. Die Windsurfer kümmerte es wenig. Die 42 Regattafahrer lieferten sich spannende Kämpfe an der internationalen Spitze, bei Masters, Grandmaster und den tapferen Junioren und Kids. Ganz vorne hielt der italoschweizerische Doppelbürger und Speedweltmeister auf Serienmaterial, Patrick Diethelm aus Siebnen (F2/North) mit der Segelnummer ITA 120 auch zwei starke Dänen in Schach.

Mit sieben Laufsiegen und zwei Zweitplätzen dominierte er den Wettkampf eindeutig. Dahinter konnten Daniel Aeberli (4) aus Erlenbach (F2/Severne), Baptiste Beer (5) aus Volketswil (F2/North) und Valentin Zwygart (6) aus Neuchâtel (JP/Neilpryde) die Schweizerfarben vor der starken deutschen Armada verteidigen, die nach 5 Läufen am Samstag (vor der Rechnung der Streichresultate) noch vor den drei Schweizern gelegen hatte (Florian Bandel (7) aus Worblingen, der beeindruckende Grandmaster Wolfgang Draschner (8) aus Bergisch Gladbach (Starboard/North) und Junior Sebastin Kördel (10) aus Aach (/Neilpryde). Mathias Moser aus Dübendorf (F2/North) konnte sich nach einer letzten Ranglistenkorrektur noch auf Platz 9 freuen.

Wie gesagt, kalt war es auch hier unten bei Nordwind bis zu 30 Knoten, ungewohntem Wellengang und mühsamem Ein- und Ausstieg. Umso mehr sind auch die Leistungen der Kids zu würdigen, die jedesmal eine Runde zu fahren hatten und dies auch bei diesen krassen Bedingungen bewundernwert gut durchzogen. Romain Iannone aus St. Pierre-de-Clages, eigentlich ein klassischer Flachwasserfahrer von der Gouille de Martigny, beherrschte diese Verhältnisse am besten und siegte in allen sieben Läufen, die er mitfuhr. (Auch hier gab es zwei Streicher bei 10 Läufen).

Kevin Dauwalder aus Murten (F2/North) fuhr als jüngster Teilnehmer regelmässig vorne mit, holte auch zwei Laufsiege und damit den zweiten Rang vor Andrea Galli aus Wollerau, der ebenfalls einen Laufsieg verbuchen konnte. Nils Keusch aus Lenzburg (Starboard/Neilpryde) fuhr am zweiten Regattatag deutlich besser und konnte sich noch vor Etienne Murisier aus Vernayaz (Starboard/Neilpryde) klassieren.

Bei den Junioren siegte, nicht unerwartet nach den letztjährigen Leistungen, der bereits erwähnte Basti Kördel. Friedrich Bastien (F2/Gaastra) aus Bevaix wurde zweiter vor Robin Vaneberg (Naish/Naish) aus St. Blaise.

Franziska Stauffacher aus Wangs fuhr konkurrenzlos bei den Damen und konnte sich noch vor Thomi Keusch, Boris Wirth und Eric Guggi platzieren.
Der Gesamtsieger des Osterwochenendes war auch Sieger bei den Masters. Pesche Vogt machte nach 2 von 5 gefahrenen Läufen am ersten Tag noch Terrain gut und wurde mit 5 Läufen unter den 10 besten auf Platz 13 zweiter Master. Sebastian Derge aus Plobsheim im Elsass konnte den uns bestbekannten Raphael Schroeder aus Selestat/Elsass (Starboard/Severne) noch auf den vierten Platz der Masters drängen.

Wolfgang Draschner auf Gesamtrang 8 siegte bei den Grandmasters vor Bernd Hinkofer aus Freudenberg/D (F2/North) und Thomi Keusch (JP/Neilpryde) von der SpinOut Station hier unten, der mit Marc Staub wesentlich zum Gelingen des Anlasses beigetragen hatte.
Von der Gruppe der Oldies, den Supergrandmasters, ist wenig zu berichten: Der bei diesen Bedingungen deutlich besser fahrende Sigfried Koch aus Mallersdorf/D passierte das Ziel nicht und so konnte der Schreibende sich mit einem Zieldurchgang noch einen Rang vor ihn schieben.

Zum Gelingen des Anlasses bei schwierigsten Bedingungen trug die Regattaleitung auf dem Boot besonders viel bei. Regattaleiter Kurt Imhof musste den Kurs dem drehenden Wind entsprechend mehrmals korrigieren und Carmen Imhof und Sarah Näf hatten alle kalten Hände voll zu tun mit dem Eintragen der Segelnummern bei der Zieleinfahrt, der Beobachtung der Starts und was sonst noch so alles auf einem Regattaboot zu tun ist. Zudem fiel am Ende des zweiten Regattatages der Motor des Bootes aus, die Insassen mussten sich gehörig gedulden bis das Boot an Land getrieben war und anschliessend waren vor allem die Ichthus-Fahrer aus Neuchâtel gefordert, das Boot dem Ufer entlang zurückzuziehen (Wer am längsten surfen kann, steckt am längsten im Surfanzug und ist damit für eine solche Aktion bestens geeignet).

Heinz Beck Presse Swisswindsurfing



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Slalomstart vor Giens
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Valentin, Baptiste u Kelvin
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Pesche u Baptiste
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Pesche, Boris u Kelvin
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Kelvin Kids no 2 und Freestylephotograph
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Stimmungsbild beim Slalom
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Sieger Patrick und



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