 | | Antti Autti |
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Zwar war Piiroinen vor dem ersten Big Air der Saison als Favorit gehandelt worden, doch
der Sechste der WM von 2007 war selbst überrascht, dass er so einen perfekten Einstand
im Kampf um die Kristallkugel feiern durfte: „Ich hatte eine sehr lange Sommerpause
eingelegt und nur ein wenig in der Halle trainiert. Ich bin also nicht wirklich viel geboardet.“
Doch trotz des mangelnden Schneetrainings kam der Finne beim vierten Weltcup-Triumph
seiner Karriere gut mit dem neuen Format, bei dem im Finale höchstens zweimal der
gleiche Siegsprung gezeigt werden darf, zurecht: „Ich mag das neue Format, da man mehr
von seinem Können zeigen muss. Es war ein großartiger Wettkampf.“
Ähnlich sah es auch der zweitplatzierte Stefan Gimpl, der noch vor dem Wettkampf
Piiroinen als seinen Siegtipp genannt hatte: „Das war bisher der beste Saisonanfang. Die
Zuschauer waren spitze. Für mich war es ein Traum, denn ich habe zum ersten Mal
überhaupt in einem Wettkampf einen 1080 gestanden.“ Auf den weiteren Saisonverlauf
angesprochen, meinte der Weltcup-Sieger von 2006: „Heute waren Peetu (Piiroinen) und
ich die Besten. Aber es sind viele gute junge Fahrer hinzugekommen. Es wird ziemlich
interessant werden, denn es gibt in diesem Winter einige, die Peetu schlagen können.“
Weiter Fakten:
Teilnehmer: 64 Männer aus 14 Nationen
Wetter: sonnig
Länge des Inruns: 38 Meter
Kickerhöhe: 3 Meter
Zusätzliche O-Töne:
Antti Autti, Finnland, Dritter: „Es war heute schwer für mich, da ich einige Zeit nicht
gefahren bin. Mit dem Kicker bin ich gut zu Recht gekommen, nur nicht mit der Landung.
Deswegen hatte ich Probleme bei meinen 1080’s. Aber es hat Spaß gemacht, vor so vielen
Leuten teilzunehmen.“
Stephan Maurer, Schweiz, Vierter: „Im Training hatte ich noch Probleme, den richtigen
Speed zu finden, doch ab der Qualifikation lief es ziemlich gut bei mir. Ich wollte ins Finale.
Danach habe ich alles Schritt für Schritt genommen. Ich bin ziemlich zufrieden mit dem
Ergebnis.“
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