Slalom
Nach 13 gewerteten Slalomläufen unter unterschiedlichen Bedingungen konnte Valentin Zwygart aus Neuchâtel (JP/ Neil Pryde) bei den Herren (Elite) erstmals einen Sieg feiern.
Die Entscheidung fiel im letzten Lauf, der am Karfreitag bei guten Bedingungen und schönstem Wetter gefahren werden konnte. Baptiste Beer aus Volketswil (F2/North) und Mario Ballabio aus Thalwil (F2/North) hatten beide mit einem Frühstart ihre Spitzenplätze aufs Spiel gesetzt und wurden zweiter und dritter. Boris Wirth aus Arni (F2/North) konnte sich nach schlechteren Platzierungen in den ersten Läufen noch auf Platz 4 vorarbeiten.
Mario Ballabio holte sich mit seiner Spitzenleistung im Elitefeld natürlich auch den Sieg bei den Masters. Bernd Hinkofer aus Freudenberg/De (F2/North) siegte bei den Grandmasters und Kurt Imhof aus Niederwil (F2/North) konnte mit seinen regelmässigen Leistungen auf Plätzen 4-7 einen bemerkenswerten Kategoriensieg bei den Supergrandmasters einfahren.
Bei den Damen ging der Sieg klar an Franziska Stauffacher aus Wangs (Starboard/NeilPryde) vor Rahel Frey, die erstmals eine Regatta mitfuhr. Die Junioren waren wegen Schulbetrieb nur in kleiner Zahl vertreten: Romain Deléderray aus Neuchâtel siegte vor dem Deutschen Alexander Groenewald und Eric Guggi aus Hittnau (F2/North), der nur gerade den letzten Lauf fahren konnte.
Freestyle
Die Freestyler konnten an zwei Tagen drei Wertungen (Heats) durchziehen, danach reichte der Ostwind bis Freitag nicht mehr für die kleinen Segel. Somit änderte sich nach dem Zwischenbericht nichts mehr in der Rangliste und der Winterthurer Pete Scheuble (JP/Neil Pryde) konnte in seiner zweiten Saison beim TCS Cup Freestyle seinen ersten Sieg feiern.
Baptiste Beer musste sich, vielleicht wegen seines Doppeleinsatzes bei Slalom und Freestyle, mit einem Laufsieg zufrieden geben und kam auf Platz 2. Steve Christen aus Schneisingen (Fanatic/Naish) kam mit einem zweiten Platz im dritten Heat noch auf den dritten Finalplatz.
Gut in Szene setzen konnten sich auch die beiden Neulinge Gregor Schöneich und Adrian Beeholz aus dem deutschen Grenzgebiet gegenüber Steckborn, sowie Dom Escher aus Bösingen (-/NeilPryde), der übrigens auch die meisten Slalomläufe bestritt und mit diversen Rangierungen zwischen 3 und 11 auch einen guten Umgang mit grösseren Segeln zeigte.
Die Aktivitäten wurden mit der Rangverkündigung am Freitagnachmittag abgeschlossen und ausnahmsweise blieben die meisten noch vor Ort, was bei den Regattawochenenden in der Schweiz kaum vorkommt. Trotz verschiedener Tage mit Leichtwind und nur Startversuchen im Slalom bleibt die Bucht von Almanarre ein Gebiet, wo alles möglich ist, die Segelpalette vollständig sein sollte und nicht zu vergessen, auch die kalten Tage und das Wasser um diese Jahreszeit wärmer sind als in der Schweiz.
Swiss Windsurfing dankt allen Sponsoren und Helfern, insbesondere Thomy Keusch und seinen Mitarbeitern vom Spinout Surfshop, für die tatkräftige Unterstützung und wir hoffen, im nächsten Jahr den Saisonbeginn in Giens mit einer noch grösseren Teilnehmerzahl starten zu können.
Heinz Beck aus Giens
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