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Macht Windsurfen süchtig?
02.04.2004
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Wasser zieht Surfer magisch an, und der Macht des Windes können sie nicht widerstehen.
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Wenn man dem Windsurfen verfallen ist, kommt man davon fast nicht mehr los. Ein Gefühl dass das Alltagsleben verschwinden lässt, ein Machtspiel mit der Natur. Ein Adrenalinkick mit der Geschwindigkeit. Es sind nicht nur die weltbekannten Stars, die für ihren Sport leben. Fernab von Worldcup-Punkten, Sponsorenverträgen und Monsterwellen gibt es ebenso windsurfverrückte Menschen, die ihr gesamtes Leben auf diesen Sport ausgerichtet haben.
Es ist nicht schlecht, davon süchtig zu werden, denn Windsurfing macht glücklich. Die Ferienplanung wird dadurch erleichtert, weil es dafür Ferienorte gibt, die hauptsächlich auf süchtige Windsurfer ausgerichtet sind. Dazu gehört viel Wind, ein Segel und ein Brett. Wenn man surft, denkt man nichts anderes mehr und legt sich nur noch mit Wind und Wellen an. Nach einem windigen Tag fühlt man sich entspannt und zufrieden.
Im Alltag hat es den Nachteil, das man ständig abgelenkt ist, sehnsüchtig auf den nächsten Trip wartet. Viele Surfer haben ihr Leben perfekt auf ihre süsse Sucht abgestimmt, deshalb kann eine Beziehung mit einer festen Freundin nur möglich sein mit einer Gleichgesinnten und diese Sucht versteht.
Ich bin selber ein leidenschaftlicher Windsurfer und kann das gut verstehen. Seit 10 Jahren hat es mich nicht mehr losgelassen. Viele Leute, die ich kenne sind surfbegeistert. Ich denke Surfen ist keine Droge sondern Leidenschaft und ein Lebensgefühl.
Marc Schilter
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