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Frühlingserwachen der Windsurfer in Südfrankreich, am Golf von Almanarre

09.03.2008
Auch wenn uns der Winter nach einer warmen Periode mit unerschrockenen Surfern auf unseren Seen erneut in der Zange hat, der Start der Regattasaison 2008 beim TCS Cup mit Slalom und Freestyle in Südfrankreich fällt praktisch mit dem offiziellen Frühlingsbeginn zusammen (22. -28. März 2008). Details und Anmeldung für Slalom oder Freestyle unter www.swisswindsurfing.ch). Gleichzeitig stellen einige der Poolpartner neustes Material zum Testen zur Verfügung (bereits gemeldet sind F2, Mistral und North).
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Spitzenfreestyler 2007 in Hyères

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Zwygart, Schweizermeister 2007 und Slalomsieger in Hyères 2007

Erneut bietet sich die einmalige Gelegenheit, bei besten Bedingungen auf der Halbinsel Giens bei Hyères bei Slalom (22.-25.3) und Freestyle (25.-28.3.) mitzumachen und eine gute Ausgangslage für den Rest der Saison zu schaffen oder ganz einfach den Plausch mit andern Surfern zu haben und erst noch vieles von den Spitzenfahrern und weiteren erfahrenen Regatteuren zu lernen.

Apropos Freestyle: Die Flut der neuen Moves ist etwas zurückgegangen, der Erfindungsreichtum der Zauberer auf dem Wasser scheint nachgelassen zu haben. Es ist Zeit, Neues zu erdenken und die Welt wieder in Erstaunen zu versetzen wie beim ersten King of the Lake am Gardasee.

Damals war noch der Speedloop ein Topmove. Und den können wir, allerdings mit geringer Wahrscheinlichkeit, in Giens als neue Variante, nämlich mit beiden Händen in den Schlaufen, vielleicht möglicherweise präsentiert bekommen. Unser Cheftheoretiker Päuli Niefertig, hat das unmöglich scheinende Manöver den ganzen Winter durch in der Mikrowelle von Fust geübt und steht den Move bereits in seinen wesentlichen Phasen, allerdings erst mit Mast und Gabelbaum, da die heutigen Segel unter den extremen Bedingungen noch zu stark schrumpfen.Nach zahlreichen Waschgängen und vielen intensiven Bräunungen hat er jetzt die nötige Körperspannung zum Halten des Riggs mit den Füssen erreicht (2 Tampen auf jeder Seite sind sehr nützlich), allerdings macht ihm sein gebackener Zustand beim Uebergang von der Normalstellung in den Handstand einige Mühe.

Diesen Teil bewältigt man am bestem mit einer Stall-Tack im genau richtigen Moment und der Hälfte einer Rotation, wie sie etwa Fussballaballer nach einem Tor vorführen. Die Trockenübungen dazu kann man in einem gut ventilierten Kuh-Stall machen, wo auch eine gewisse Gleitchance besteht. Soweit der Stand der Sache. Am Golf von Almanarre werden wir sicher beim Ueben dieses Moves viele spektakuläre Abgänge sehen. Und wenn sich keiner dieses Ding zutraut, so gibt es immer noch genügend Unglaubliches zu sehen, zum Beispiel Flakas oder Pipas, Bewegungsabläufe, die mir vor wenigen Jahren auch keiner geglaubt hätte! Heinz Beck



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