The Making of: Hifly Catalogue 2005, Part 1
14.01.2005
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(Cape Town, South Africa) Jedes Jahr stehen die Hersteller von Windsurfing-Equipment vor der großen Herausforderung, neues Material auf den Markt zu bringen und entsprechend neue Prospekte und Broschüren zu erstellen.
In diesem Jahr durfte ich als Hifly-Teamfahrer an dieser Aufgabe mitwirken. Mit etwas Zeitverzögerung ging es Ende Oktober für 10 Tage zum Fotoshooting nach Kapstadt, Südafrika, um dort die neuen 2005er Boards in Action abzulichten. Mit Thorsten Indra als Fotograf, der Hifly-Crew bestehend aus Mark, Elmar und Klaus, Teamfahrer Stefan Kruse und mir als Team starteten wir am 30.10.2004 in Richtung schwarzem Kontinent.
Im Folgen-den habe ich unsere Erlebnisse zusammengeschrieben, um Euch einen Eindruck zu vermitteln, wie ein solches Fotoshooting abläuft, mit welchen Problemchen man zu kämpfen hat und was hinter der Erstellung eines hoffentlich nicht ganz normalen Windsurfing-Kataloges steht. Nebenbei haben wir ein paar Bilder zusammengestellt, um euch hungrig zu machen auf die kommende Surfsaison 2005.
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Part: 1 8.29.30.11.04 |
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Part: 2 31.10.04 |
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Part: 3 01.11.04 |
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Part: 4 02.11.04 |
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Part: 5 03.11.04 |
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Part: 6 04.11.04 |
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Part: 7 05.11.04 |
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Part: 8 06.11.04 |
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Part: 9..07.11.04 |
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Part:10 08&09.11.04 |
| Donnerstag, 28. Oktober 2004
An diesem Tag fing alles an. Für den kommenden Samstag ist der Abflug
geplant. Wie es so üblich ist bei solchen Events, klappt irgendwie
alles, aber meistens erst auf den allerletzten Drücker. So sollte es
auch diesmal sein. Für diesen Tag war meine Abfahrt aus Kiel geplant.
Vorher sollte ich aber noch eine Menge Material geliefert bekommen, welches
Stefan und ich nach Kapstadt mitnehmen sollten.
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Irgendwie kam und kam das Material aber nicht
bei mir an und so stand ich abends um 6 Uhr noch immer ohne die Boards da.
Damit war mein Zeitplan schon mal im Eimer? Also hieß es, das
Material selber abzuholen. Da die Spedition ihren Sitz hier in Kiel hat,
war das auch grundsätzlich kein Problem- dachte ich jedenfalls bis
zu dem Zeitpunkt, als ich den Berg in meinen Bus laden wollte. Ich fahre
immerhin einen Ford Transit mit Hochdach und allem drum und dran. Doch selbst
der Wagen war zu klein, um tatsächlich alles in den Kartons hinein
zu bekommen.
Erst nachdem ich ein paar Boards ausgepackt hatte, konnte ich auch die allerletzten
Lücken noch stopfen. So langsam überkamen mich erste Zweifel,
ob wir den ganzen Krams auch wirklich mitbekommen würden? Mit
2,5 Stunden Verspätung machte ich mich auf den Weg. Es ging noch fix
bei Sailloft Hamburg vorbei, wo noch ein Segel für den zeitgleich mit
unserem Fotoshooting stattfindenden Surf-Test abzuholen war.
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Dann endlich auf die Autobahn und
ab dafür. In 6,5 Stunden statt der üblichen 4,5 habe ich die Strecke
bis Essen dann auch bewältigen können. Ziemlich erschöpft
viel ich meiner Freundin in die Arme und anschließend direkt ins Bett?
Bilanz des Tages: 6 Boards, 2 Wellenreiter, 14 Segel, 9 Masten, 5 Gabeln
und jede Menge Zubehör schlummern in meinem Wagen, bereit um in Afrika
richtig ran genommen zu werden. |
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| Freitag, 29. Oktober
2004
Den heutigen Tag habe ich genutzt, um noch ein paar Dinge einzukaufen
und natürlich um meine Sachen zu packen. Abends beim Late Night Check-In
am Düsseldorfer Airport treffen meine Freundin und ich uns mit Stefan,
der nach dem Ende unsere Mission noch ein paar Wochen in Kapstadt bleiben
wird. Dementsprechend hat auch er noch einiges an Material und Gepäck
dabei. |
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Nach einer kleinen Umpack-Aktion am Airport,
die sehr zur Verwunderung einiger Kinder beigetragen hat, haben wir tatsächlich
alles verstaut bekommen. Hätte ich nicht mit gerechnet? Mit 5
Board- und Sailbags voller Equipment schieben wir ab in Richtung LTU-Schalter.
Hier treffen wir das erste Mal auf Thorsten, unseren Fotografen. Alleine
schon sein Gepäck zeugt von echter Professionalität. |
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Ich habe selten so viel Foto Equipment auf einem
Haufen gesehen. Unsere Vorfreude steigt, aber erstmal steht ja noch der
Check In bevor?
Unser Materialberg alleine wiegt gute 250 kg. Dazu kam noch das Zeug von
Thorsten- 2 große Stahlkisten voll Technik und etwas ?Kleinkrams?
dazu? Der Dame beim Check In und an der Waage konnte man das Entsetzen
förmlich ansehen?Irgendwann entfleuchte ihr beim Wiegen ein ?na,
das wird ja teuer??, wodurch unsere letzte Hoffnung auf einen
kostenlosen Materialtransport entschwand. |
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Dies sollte sich dann auch am Service Schalter
der LTU bestätigen, wo man uns lächelnd mit einer Übergepäck-Rechnung
von knapp 900 ? konfrontierte? Nach einer etwas eingeschüchterten
Frage nach Verhandlungsspielraum zeigte sich das Personal aber wieder von
der bekannt kulanten LTU-Seite, und nach einigem Hin- und Herrechnen hatte
sich unsere Rechnung auf knapp die Hälfte reduziert. Immer noch ein
Haufen Kohle, aber schon deutlich besser. Im Prinzip waren wir froh, es
hinter uns gebracht zu haben?
So trennten sich die Wegen von Thorsten, Stefan und mir zum letzten Mal
für die nächsten 11 Tage, um noch einmal zumindest einigermaßen
auszuschlafen, vor unserem Arbeits-Urlaub. |
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Samstag, 30. Oktober 2004
Nur wer so viel Material schon einmal eingecheckt hat, kann sich vorstellen,
wie glücklich wir am Samstagmorgen waren, nichts mehr damit zu tun
zu haben. Zum Flug selber kann man nicht mehr viel sagen, außer dass
wir 3 Gelegenheit hatten, und gegenseitig ein wenig kennen zu lernen. 12
Stunden, 4 Toilettengänge und 2 Spielfilme später kommen wir endlich
in Cape Town an, gegen 23.00 Uhr Ortszeit. Nach der etwas nervigen Passkontrolle,
die grundsätzlich mindestens eine Stunde Zeit in Anspruch nimmt, nehmen
wir unser Material in Empfang (?Hut ab? vor der LTU- es ist
tatsächlich alles komplett unbeschadet und vollständig angekommen!)
und begeben uns zum Ausgang, wo mich schon ein alter Freund erwartet. |
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Zunächst scheint alles in Ordnung zu gehen.
Doch nachdem wir unsere Mietwagenschlüssel in Empfang genommen hatten,
mussten wir ziemlich schnell erkennen, dass noch ein kleineres Problem zu
lösen ist. Irgendwie ist etwas bei der Buchung unserer Wagen schief
gelaufen. Anstatt eines großen Lieferwagens für unser ganzes
Material bekommen wir die Schlüssel für eine nagelneue Mercedes
Limousine.
Ok, zugegebenermaßen hätten wir das Dingen gern mal über
die Autobahn getreten, aber den Wagen mit unseren Boardbags zu beladen wäre
echt eine Sünde gewesen.
Glücklicherweise hatten die Damen der Autovermietung
nach einiger Zeit ein Einsehen und schafften es tatsächlich noch,
nachts gegen 00.30 Uhr jemanden von einer Van Rental Company zu erreichen.
Langer rede kurzer Sinn- Stefan und ich haben es uns erstmal vor dem Airport
auf den Bags gemütlich gemacht, bis wir um 02.00 Uhr etwas müde
unseren Mercedes Sprinter in Empfang nehmen konnten und endlich in Richtung
Sunset Beach, unserem Quartier für die ersten Tage, aufmachen konnten?
Um 03.00 sind wir im Bett- und da wir natürlich heiß waren,
möglichst schnell aufs Wasser zu kommen, hatten wir mit Thorsten
verabredet, uns um 08.00 beim Frühstück zu treffen. Na dann?
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Sponsoren:
Florian SöhnchenG-783:
Hifly, Sailloft
Hamburg, Pro Limit, Tekknosport, Northcore, WSCD
weitere Fahrer: Stefan Kruse, Marc Behrens Hifly,
Klaus Jocham,
Alle Bilder sind von Thorsten Indra gemacht, die Rechte liegen bei Hifly,
Marc Behrens.
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