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Spin-out, warum? - Windsurf Forum
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| Spin-out, warum? | 26.07.08 - 10:38 | Hallo zusammen.
Ich habe des öftern Spin-outs und weiss nicht genau was ich falsch mache.
Das Phänomen tritt bei 4-5 Bf auf, fahre dabei ein JP X-Cite Ride 120 Lt mit Original 37er Finne und ein Neil Pryde Saber 6,2 m2 das im vorderen Drittel der Mastführungsschiene positioniert ist. Ich selbst wiege ca. 62kg. Die Fussschlaufen sind in der vordersten Positionen.
Häufig tritt der Spin-Out auf wenn ich hart Amwind fahre oder bei kabbeligen Bedinungen über Wellen hüpfe.
Ich bin um jeden Rat dankbar!
Gruss Pädu
| Autor: shorebreaker

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Diskussions Thread:
| Genau | Luck 29.07.08 - 15:19
| Bei dem Board und der Segelgrösse: Mastfuss unbedingt weiter nach hinten, damit das Board freier gleitet. Zuviel druck auf der Finne gibt kein Spinout, schon eher Luft die an die Finne kommt. Nach sprüngen oder wenn das Board zu flach im Wasser liegt.
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| | Der Spinout ist weg! | shorebreaker 22.09.08 - 09:57
| Habe lange keine Rückmeldung geben können, weil ja bekanntlich im August nicht gerade viel Wind vorhanden war und ich für 4 Wochen eine Zwangspause einlegen musste.
Nun, am Samstag war ja der absolute Knüller und ich konnte das erste Mal mein F2 Stoke 96 Lt. ausprobieren. Ich fühle mich wie neu geboren! Irgendwie ist das Fahrgefühl auf dem kleineren Brett total anders. Besser! Schläge im Kabbelwasser und vor allem die Spinouts sind wie weggeblasen.
Jetzt muss ich nur noch mit der Fussschlaufenposition auf dem 120 Lt Brett tüfteln. Aber im Grossen und Ganzen haben mir eure Tips sehr geholfen und ich bin auf dem guten Weg.
Gruss Pädu
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| | spinout: some common problems and solutions... | JeanMarc 30.07.08 - 01:15
| Pädu,
Several problems to consider :
1) make sure your fin is not scratched or damaged. Spinout does occur with fins in bad shape.
2) make sure you have enough downhaul on your sail. An under-downhauled sail will not open freely at the leech to spill off excessive power in a gust. You will hang with excessive pressure with your back hand and will compensate with excessive backfoot pressure, thus making excessive fin pressure, and bingo: fin spinouting.
3) "vorderen Drittel der Mastführungsschiene positioniert ist.[...]. Die Fussschlaufen sind in der vordersten Positionen."
You get numerous spinout simply because there is too much pressure on your fin via your back foot. Both your mast track and footstraps are set too far forward with such a small sail on a big board relative to your light weight. This means you will compensate by raking your rig too far back, which results with excessive back hand pressure and back foot pressure. Try to move the mast track further back, at 30% from the back. Move your straps further back. This will lighten a bit your "heavy" back foot, easing up the fin pressure and lowering the spinout risk.
4) when jumping or chop-hopping, try to land at 90 to 120 degrees relative to wind direction by tail dive. Just before landing, try to bring the tail of your board under your butt by bending your back leg knee. This will lessen up the side force on your fin while making contact with water again on landing. Landing upwind is the worst and makes the highest fin pressure = spinout...
Alternative, try landing nose first = nose dive. No spinout, but beware of catapulting over the handlebar : sheet out the sail frankly while landing to spill off excessive power!
Cheers !
JM
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| | SPINOUT's gibt's auch in Südfrankreich | marcbyspinout 28.07.08 - 12:31
| Hoi Pädu
ja, dieses Phänomen gibt es auch bei uns - du musst den "Fuss"-Druck auf das hintere Bein verringern. Will heissen: viel mehr mit den Knien arbeiten, so dass der Druck nicht seitlich auf's Brett (Finne) wirkt, sondern in der Vertikale von oben nach unten. In der Folge mit den Füssen eher das Brett zu dir ziehen und nicht von dir weg stossen >>> versuche es!!!
Wenn du nicht den gewünschten Erfolg hast, so kann dir unsere Funboardschulung unter info@spinout.fr weitere Tipps geben. Und den Spot kann ich dir auf jeden Fall empfehlen!!!
Es grüsst dich
Marc
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| | Danke erstmals... | shorebreaker 28.07.08 - 12:58
| ...für die ausführlichen und sehr nachvollziehbaren Tips! Ich werde das nächste Mal besonders auf die angesprochenen Punkte achten und erhoffe mir einen Erfolg.
Ich habe schon vermutet, dass die Spinout's von einer falschen Körperposition ausgelöst werden, war mir aber nicht sicher. Und bevor ich die Fusschlaufenposition und tausende Finnen ändere, wollte ich mich mal rumfragen.
Vielen Dank!
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| | spin-out | mim 28.07.08 - 13:50
| Ich habe jetzt so ein gefühl gekriegt dass ihr denke dass es um spin-out geht aber es kann auch etwasa anderes sein.
Spin-out meine meinung nach ist so ein zustand....passiert oft in vollen gleiten (full speed). Es hat mit den hinteren fuss druck zu tun, aber aufpassen. Beim Spin-out ist das brett immer noch im gleiten aber die nase dreht sich in dem wind. Am anfang gibt es kaum geschwindigkeit änderung und das brett gleitet ja schief.
Wenn es dir aber passiert wenn du nicht voll speed hast dann ist es bestimmt wegen falschen gewichtverteilung.
Ich bin zwar kein profi, aber physik grundlagen sind das was man hier braucht.
Ciao Michal.
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| | Spinout: Beschrieb | shorebreaker 28.07.08 - 15:34
| Du hast den Spinout schon richtig beschrieben. In Gleitfahrt bricht das Heck aus, das Brett dreht nach Luv und "schlittert" über's Wasser. Damit Du das Brett wieder gerade hin bekommst, musst Du Druck auf den Mastfuss geben und den hinteren Fuss an oder unter deinen Körper haranziehen. Wenn's gar nicht geht rutsche ich aus den Fussschlaufen und breche die Gleitfahrt ab, um erneut durchzustarten 
Bei mir tritt der Spinout eben auch oft auf, wenn das Wasser sehr kabbelig ist und mein Brett nach einem leichten "Sprung" wieder auf dem Wasser aufsetzt. Wie Marc beschrieben hat, liegt es wohl daran, dass ich mit dem hinteren Fuss zu stark seitlich belaste. Ich habe jedoch auch schon versucht das Gewicht nach der Wellenüberfahrt mehr auf den vordenen Fuss zu bringen, was jedoch zu "Beinahe-Schleuderstürzen" geführt hat.
Ich werde wohl weiter an meiner Körperposition arbeiten müssen...
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| | gut... | mim 28.07.08 - 15:44
| Oder halt andere finne nehmen.
Bei dem gewicht am vorderefuss zu geben muss du sehr vorsichtig sein...ich mach es manchmal auch so aber die einzelne sache die folgt ist katapult...
Du kannst auch probieren bisschen weniger wind nehmen, segel öffnen bei dem kleinsprung...
Schwierig zu sagen, mir passiert es fast nie...
Viel glück.
PS: Wenn du es nicht wegkriegst...kansst du dich lernen es zu kontrolieren und hast du neuen freestyle trick...
Ciao Michal.
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| | darum | papapatrick 29.07.08 - 11:35
| ich in ziemlich sicher dass es besser wird wenn du den Mastfuß ganz weit Richtung Schlaufen verschiebst; ich habe die Hoffnung dass du dann besser augetrimmt bist und die Füße gleichmäßiger belasten kannst; ging mir auf jeden Fall so; kriegst du bestimmt hin
Patrick
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| | Mastfussposition | shorebreaker 29.07.08 - 16:10
| Hallo Luck und Patrick
Danke für den Hinweis, dass ich den Mastfuss zurücksetzen soll.
Per Zufall habe ich auf Wikipedia folgendes gefunden:
<<Beim sogenannten spin out reißt an der Finne der Wasserstrom ab und Luftbläschen bilden Verwirbelungen, die die richtungsstabilisierende Wirkung der Finne nicht mehr gewährleisten. Dies hat für den Sportler den Effekt, dass beim Gleiten das Brett plötzlich seitlich wegrutscht. Damit wird das Surfbrett unsteuerbar, was oft zu einem Sturz führt. Die Ursache ist ein zu hoher Druck auf die Seitenfläche der Finne. Als Gegenmaßnahme kann eine größere Finne eingebaut werden, der Mastfuß nach vorne verschoben oder der Fahrstil bzw. der Kurs zum Wind geändert werden...>>
Vielleicht hat ja das Internet nicht immer Recht
Ich werd's auf alle Fälle mit der hinteren Mastfussposition versuchen.
Gruss Pädu
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| | seegrass = spinout | JeanMarc 30.07.08 - 01:27
| Pädu,
One more thing:
5) Check out for sea weed (seegrass) at your sailing spot, especially during summer time : sea weed trapped at the leading edge of your fin does make fin spinouting, no matter your setup. If present, use an anti-weed fin (seegrassfinne).
Cheers !
JM
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| | I will try | shorebreaker 30.07.08 - 08:24
| JeanMarc,
thank you for your advices!
Wind is predicted to next Sunday on Lake of Biel, so I will follow your advices, specially pts. 3 and 4.
Pts. 1, 2 and 5 are OK, I already checked them.
I will give a feedback…cheers !
Pädu
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| | Feedback | shorebreaker 12.08.08 - 07:39
| Rückmeldung zu meinem Spinout-Problem:
a.) Ich habe den Mastfuss neu im hinteren Drittel positioniert. Das Brett wirkt auf mich etwas "schwabbeliger", reagiert aber besser auf die Beinarbeit und fühlt sich in kleinen Kabbelwellen besser an.
b.) Die Fussschlaufen habe ich vorerst noch in den vorderen Positionen belassen. Sobald ich bei mehr Speed das Segel dicht hole (=Unterliek fast über dem Brett) bemerkte ich den exakten Beschrieb von JeanMarc: Zug an der Segelhand und zu viel Seitenschub am hinteren Fuss.
Mir ist aufgefallen, dass ich letztes Wochenende den Spinout zu 90% auf Steuerbordbug-Kurs hatte. Es ist mir ein Rätsel, denke aber, dass es mit dem Winkel "Kurs/Welle" und der falschen Brettbelastung zu tun haben könnte.
Fazit: Das Zurückstellen des Mastfusses hat sich positiv ausgewirk. Nun werde ich die Fussschlaufen ebenfalls noch nach hinten verschieben und bei Speed
noch vermehrt den hinteren Fussdruck von oben auf das Heck bringen.
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| | RE: feedback | JeanMarc 15.08.08 - 23:54
| Pädu,
"a.) Ich habe den Mastfuss neu im hinteren Drittel positioniert. Das Brett wirkt auf mich etwas "schwabbeliger", reagiert aber besser auf die Beinarbeit und fühlt sich in kleinen Kabbelwellen besser an."
This is perfectly normal: the more on the back is your mast track, the more manoeuverable and quick to turn your board becomes. Main explanation is that you free up more wetted hull surface from water contact by moving further back the mast track, thus trimming the nose higher. In higher wind by contrast, you want to keep a bit the nose lower to keep control of the board, so move the mast track a bit further 1-2cm.
"b.) Die Fussschlaufen habe ich vorerst noch in den vorderen Positionen belassen. Sobald ich bei mehr Speed das Segel dicht hole (=Unterliek fast über dem Brett) bemerkte ich den exakten Beschrieb von JeanMarc: Zug an der Segelhand und zu viel Seitenschub am hinteren Fuss."
This is a bad setup speedwise : for more speed, try to move the footstraps further on the back, again with the aim to reduce wetted surface of the hull. Too much forward footstraps setup make you compensate by raking your sail too much on the back, producing a heavy backfoot pressure. Move your footstraps further on the back and do not rake your sail too much on the tail of your board, this is slow and inefficient as well...
"Mir ist aufgefallen, dass ich letztes Wochenende den Spinout zu 90% auf Steuerbordbug-Kurs hatte. Es ist mir ein Rätsel, denke aber, dass es mit dem Winkel "Kurs/Welle" und der falschen Brettbelastung zu tun haben könnte."
Mast-track and footstraps correct position does have an enormous influence on the trim of your board : too much on the back = nose too high and you loose control (i.e., tailwalking); too much on the front = nose too low and you're slow with little acceleration in the gusts.
"Fazit: Das Zurückstellen des Mastfusses hat sich positiv ausgewirk."
Correct.
"Nun werde ich die Fussschlaufen ebenfalls noch nach hinten verschieben und bei Speed
noch vermehrt den hinteren Fussdruck von oben auf das Heck bringen."
Correct. If still too much spinout althought the trim looks like perfectly balanced, this means your actual fin is too small for the conditions you're encountering: try to mount a slightly bigger fin. Fine tuning and tweaking your own gear does take TOW to find the perfect trim balance with maximum efficiency.
Cheers !
JM
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| | noch ein Hinweis | papapatrick 16.08.08 - 10:38
| um spinout-frei zu fahren muss alles passen; Board- und Segelgröße, Segeltrimm, Finnenprofil und -Größe, Mastfusposition, Schlaufenposition, Fahrkönnen, Gabelbaumhöhe, Trapeztampenposition und Länge u.s.w; stimmt nur eines davon nicht, bist du vertrimmt, belastest das Board falsch und schon hast du spinouts; je schneller du bist, desto mehr Druck kannst du auf die Finne geben; bei neuem Material bin ich auch immer erst ein paar Tage am Fluchen ("Scheiß-Segel, Fehlkauf") bis ich dann nach ein paar Trimmänderungen merke dass doch alles gut passt. Entscheidend ist dass du entspannt auf dem Board stehen kannst, ohne dich zu verkrampfen, dann hast du einen guten Trimm und kannst die Schlaufen richtig belasten. Nur als Vorschlag mein Trimm: eher großes Segel um richtig Speed zu haben und guten Druck auf die Finne geben zu können, Segel dann im Starkwindtrimm (sehr !! viel Zug am Vorliek, keinen Zug am Achterliek), Mastfuß und Schlaufen weit nach hinten, tiefer Gabelbaum und kurze Trapeztampen (alles ist dann sehr kompakt), keine Angst vor Speed, erst Geschwindigkeit auf halbwind oder Raumschot aufnehmen, dann langsam anluven zum Höhelaufen.
Nicht aufgeben, probier einfach noch weiter aus.
Viel Erfolg
Patrick
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| | noch ein letzter Satz | papapatrick 23.09.08 - 14:53
| ich glaube eine 37er Finne ist auch zu groß bei 6,2 qm und 120 Liter, nur bei Leichtwind geeignet; wenn du richtig Dampf im Segel hast würde ich ne 27er-30er Finne nehmen; eine zu große Finne "kentert auf" und kann dadurch Spin Outs produzieren,
so, das wars von mir zu diesem Thema
viel Erfolg
papapatrick
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| | Spinout | Moana 23.09.08 - 13:00
| Danke Patrick, ich wollte schon neues Material kaufen wegen den Spinouts, doch Du hast mich davor bewahrt Danke Shorebreaker, das Thema wurde ausführlich besprochen
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