Lage
Der Lago di Santa Croce liegt östlich von Belluno und nördlich von Venezia. Er wurde bereits früher einmal im Surf als Variante zum Garda- oder Comersee beschrieben.
Lass dich vom ersten Anblick nicht enttäuschen. Es wurde schon berichtet, das es sich beim Lago di Santa Croce um ein Schlammbad handelt. Auch wir waren am Anfang etwas enttäuscht, als wir am Strand standen. Der aufkommende Wind und die tollen Stunden auf dem See haben uns aber überzeugt und wir werden diese Destination als Ausweichspot für Hyères und den Garda auch in Zukunft vorziehen.
Der See liegt eingebettet zwischen dem Mt. Cavallo und dem Mt. Nevegàl. Am Morgen gehts wie am Comer- und am Gardasee mit südwärts strömenden Wind los. Diesen kannst du aber ruhig auslassen, da er auf der falschen Seeseite kommt und der Thermikwind ab ca 13.oo Uhr um einiges besser (4-5 Bf.) daherkommt.
Weg zum See
Etwas anstrengend ist das Materialschleppen. Du kannst vom Campingplatz Sarathei direkt durch verschiedene Tore auf den grossen Kiesplatz gelangen. Der ist an den Wochenenden jedoch voll von Kitern. Danach gehts einen kleinen Abhang hinunter auf eine Ebene die je nach dem etwas schlammig sein kann.
Windsurfen am Lago di Santa Croce
Der Einstieg ins Wasser ist gut, jedoch auch mit Schlammuntergrund. Als Surfer ziehst du am besten auf der linken Seeseite etwas Höhe, um den sich in grosser Anzahl tummelnden Kitern zu entfliehen. Ca. 300m vom Strand entfernt findest du deine Ruhe und vor allem Platz. Die kleinen Wellen stören dich nicht und der Wind zieht wunderschön über den See herein. Es lohnt sich auf jeden Fall den Spot einmal zu testen.
Zu beachten ist einzig der Einlauf des Flusses Piave. Der kann auch mal grössere Steine reintragen und wenn du da zu knapp daran vorbeiziehen willst, gesellt sich deine Finne zu bereits zahlreich vorhandenen.
Campingplatz
Der Campingplatz Sarathei ist zu empfehlen. Geöffnet vom 1. April bis 30. September mit viel, sehr viel Platz für dein Zelt oder deinen Bus. Absolut unkomplizierte Abwicklung und sehr preiswert. Die Duschen (bis spät in die Nacht mit warmen Wasser) sind im Preis inbegriffen. Keine "Jetoni".
Die Pizzaria im Camping ist der Hammer. Auch kriegst du da Frühstücksbrot usw. Abends kannst du dir den Kaffee mit zum Zelt nehmen und das Geschirr irgendwann zurückbringen.
Das Dorf Farra
Im angrenzenden Dorf Farra d.A kriegst du alles um zu überleben. Bäckerei, Fleischer, kleiner Supermarcato usw. ist alles vorhanden und es hat gute Qualität im Angebot.
Den Spot teilst du mit sehr wenig Deutschen, keinen Schweizern ;-), etwas an Oesterreichen und am Wochenende mit vielen Italienern. Erstaunlich ist das gegenseitige respektieren von Kitern und Surfern. Da haben wir nie Probleme gehabt.
Diesen Spot haben wir über die Auffahrt 2007 kennen gelernt.
esther, luc, zimi (christoph) und seine esther.