Anreise nach Jericoacoara
Nach einer mühsamen, langen Anreise (Flug von Zürich via Lissabon nach Fortaleza und anschliessender Taxifahrt nach Jeri- dauert zwischen 4-5 Stunden), befindet ihr euch dann im Paradies.
Flüge
Flüge nach Fortaleza gibt es im Sommer nur bei Varig oder TAP. Im Winter hingegen soll es Direktflüge von Zürich nach Fortaleza geben.
Surfen in Jericoacoara
Jericoacoara bietet für Windsurfer aller Könnerstufen nur das Feinste: Langer Sandstrand, Achtung von Juni- September solltet ihr Surfschuhe mitnehmen, denn es gibt beim Einstieg jede Menge Steine, die auch noch voller Muscheln sind; konstanter Wind ab 12 Uhr, so dass auch Partysurfer denn Wind garantiert nicht verpassen; Segelgrössen werden je nach Gewicht zwischen 4,2 bis maximum 5,7 (=schlechter Tag)gefahren; das meistgebrauchte Brett ist ein 80 l Waveboard. Jedenfalls war es das für mich, und ich bin halt doch 79kg schwer. Der Wind kommt von rechts und ist am Morgen in der Früh noch voll ablandig. Ab ca. 12 Uhr dreht er dann auf schrägablandig und erreicht innert 30 Minuten die sagenhafte Stärke von ungefähr 6 - 7 bft – konstant, versteht sich hier fast von selbst.
Wellen
In die Bucht rollen kleine Welle hinein, die richtig zum Frontlooptraining einladen. Im November kann man diese Wellen (max 1,8 m) scheinbar auch ganz gut abreiten. Aber auch hier: Achtung, es gibt sehr viele Italiener, die zum Teil recht rücksichtslos surfen.
Im Inneren der Bucht kannst du deine neuen Freestylemanöver trainieren. Weiter draussen rollen dann Dünungswellen in Richtung Strand. Diese sind recht chaotisch und werden bis zu 2,5 m hoch.
Willst du etwas mehr Welle, surfst du einfach eine Bucht weiter nach LUV. Dort türmen sich ideale Sprungrampen für diverse Sprungmanöver (Backloop, Fronties, Aeriels, …)
Wohnen in Jericoacoara
Auch für Unterkünfte ist in Jeri gesorgt: Es gibt Schlafgelegenheiten in allen Preisklassen. Am Besten geht ihr hin und fragt euch mal durch- he, unbedingt Handeln, das gehört in Jeri einfach dazu!!
Wir waren in der Vila Belavista: Dieses Pousada –nicht die billigste Variante - ist wie ne kleine Insel mitten im Sand. Maximum 20 Leute verteilt auf 5 Pousadas, ein Pool und was extrem cool ist: ein Whirlpool, um die garantiert übersäuerten Muskeln bei einem Bierchen aufzulockern.
Essen
Essen tust du in Jeri absolut königlich: Es gibt sehr feines Essen ab 3 Franken pro Person (Restaurant Sapon, da bestellst du dann Pefi (peefi ausgesprochen): Chicken mit Reis. Oder du gehst ins Tuda na brasa (Fleisch ohne Ende zu Dumpingpreisen). Willst du einmal gemütlich mit deiner Freundin alleine was essen gehen, rate ich dir das Cara cara. Etwas teurer als der Rest, aber superlecker. Im Espaco Albergo gibt es denn wohl besten Fisch mit Avocadosauce.
Zum Thema Geld noch was: Unbedingt zu Hause oder aber spätestens in Fortaleza am Flughafen alles Geld in Reais anlegen. In Jeri selber gibt es keine Banken oder Wechselmöglichkeiten. Auch Travellers Checks nützen da gar nichts. Zum Teil kann man unterdessen aber mit Visa bezahlen. Macht aber für Beträge von 10 Franken für ein Nachtessen für 2 Personen keinen Sinn. US Dollars sind zwar ganz nett, aber in Jeri nutzlos.<br>
Spotbericht von: <a href="/peti">Peti</a> & <a href="/drbaerner">Dr.Bärner</a>