Was hier nun folgen soll, ist ein Spotreport über das Bad Zwischenahner Meer. Ein Spotreport der lange überfaällig ist, denn immerhin haben hier Rick Fiddicke und Amelie Lux ihre ersten Boardversucher gemacht. Der See im nord- westlichen Niedersachsen ist mit 530 Hektar Seefläche und maximal 5 Metern Tiefe der 3. größte See in Niedersachsen.
Während der Sommersaison finden hier sowohl Segelregatten als auch Windsurfregatten statt. Allerdings besteht ein stumpfsinniges Winterfahrverbot von mitte Oktober bis April.
Hat man den Weg zum See gemacht muss man sich zunächst bei der Kurverwaltung eine Gebühr bezahlen - die Jahrestaxe kostet 10 Euronen.
Ich denke Geizhälse die nur einmal an den See kommen können sich das sparen, denn der Hochseesheriff (Wasserschutzpolizei), der noch bis 2004 seine Bahnen zog, wurde weggekürzt. Kontrollen habe ICH seither nicht mehr sehen können ... also trotzdem auf eigene Gefahr Ig hab NÜSCHT gesacht :D .
Das positive an dem See ist, dass man für jede Windrichtung einen passenden Einstieg findet. Der beste Spot am Spot sei hier erwähnt und zwar liegt dieser Am Yachthafen des Zwischenahner Segelclubs und so wird er auch genannt: ZSK.
Den findet ihr im Süd-Osten des Sees. Man kann ohne Probleme gratis Parken und am Parkplatz (Rasen) auch aufriggen. Wenn man keinen warmen Sommertag erwischt hat und sich auf der 30m entfernten Liegewiese (wo auch der Einstieg ist) keine saufenden 8. Klässler aufhalten, kann man auch hier aufriggen - an guten Tagen trifft man hier viele andere Windsurfer. Der ZSK funktioniert bei West, Nord, und Südwind.
Autoschlüssel können in der Kneipe vom ZSK abgegeben werden, an "vollen" Surftagen tut man gut daran, der Bedienung ein kleines Trinkgeld zu geben :) Sanitäte Einrichtungen sind hier vorhanden und können in der Regel auch um sonst genutzt werden.
Der See kann manchmal wegen der Segler ziemlich voll werden, also ist Kenntnis der Vorfahrtsregeln ein absolutes Muss!!!
Kitesurfen ist hier übrigens verboten. Bei allen Winden unter 6 Bft ist hier Flach- bzw. Kabbelwasser angesagt - bei Hack kann man getrost sein Wavematerial auspacken, auf dem See bilden sich dann chaotische Windwellen, die ausreichend Schanzen anbieten.
Abschließend lässt sich sagen, dass man bei diesem Spot durchaus Spass haben kann, jedoch sieht es im Hochsommer mit Wind eher mau aus ... Frühjahr und Herbst bringen die meisten Surftage ... allerdings kann ich mit keiner Statistik dienen, da ich keine Erhebungen gefunden habe.
Surfshop Explosives findet sich etwa 5Km vom Spot entfernt (www.explosiveswow.de)
Windberichte und Vorhersagen findet ihr auf windguru.com und windfinder.com (hier auch eine Surfcam)