 | | Der Gewinner Ramon Königshausen gegen Manuel Frei Rangliste |
 | | Die Junioren Fabian Fretz und Manuel Carusone am Samstag |
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Das erste Drittel der Burning Wheels Tour fand einen würdigen Abschluss: der Airflow Slalombrunch kombinierte Jugendförderung mit sportlichen Höchstleistungen – ein Konzept, welches die gesamte Tour prägt. Einerseits betonte der gemeinsame Brunch die familiäre Kultur der Slalom Skateboard Szene, andererseits forderte der Weltcup am Sonntag das Konzentration und Koordination auf höchstem Niveau. Zwischen den Renneinsätzen erholten sich die Fahrer bei Butterzopf und Kaffee. Jeder steuerte seinen Teil zum Open-Air Morgenessen bei – vom selbstgebackenen Zopf bis zur Harasse Orangensaft aus der Tankstelle. Ein Familientreffen der ganz besonderen Art. Als Patron der Familie etablierte sich erneut Ramón Königshausen: Er organisierte den Event und setzte sich nebenbei noch als Sieger des Rennens durch.
Samstagbrunch für Kids und Neueinsteiger
Der heimliche Höhepunkt des Rennens war aber nicht die sportliche Leistung der Athleten, sondern das familiäre Beisammensein während dem Fun-Rennen am Samstag. Der gemeinsame Brunch war ein voller Erfolg und lockte viele Nachwuchsfahrer und Anfänger an. Diese konnten, mit den Tipps und Tricks der erfahrenen Profis, ihre Scheu vor dem Wettkampf ablegen und entdeckten den Spass an einer sportlichen Freizeitgestaltung. Einige der Junioren begeisterten sich sogar derart für das Slalom Skateboarden, dass sie sich unbedingt auch am Sonntag mit ihren Vorbildern messen wollten.
Slalom Skateboarden: Eine traditionelle Disziplin
Das Slalomskateboarden ist eine der ältesten Disziplinen des Skateboardens. Bereits in den 60er Jahren kurvten die ersten Fahrer um Hütchen, sogenannte Cones. Der Sport hat sich bis heute enorm weiterentwickelt: Dank Hightech-Achsen und griffigen Rädern fahren Pro-Rider um bis zu fünf Cones pro Sekunde.
Der Weg zum Sieg ist hart: Nach zwei Qualifikationsläufen gegen die Zeit ziehen die besten Acht in die Finalrunden ein. Da messen sich jeweils zwei Fahrer im direkten Duell – wer schneller und präziser durch die Cones fährt, ist eine Runde weiter. Jeder umgefahrene Cone wird mit einem Zeitzuschlag von 0.1 Sekunden bestraft.
Burning Wheels Tour: Von Skateboardern, für Skateboarder
Der Event war einerseits Teil der Weltcupserie, andererseits Teil der Burning Wheels Tour, der Schweizer Skateboard-Rennserie. Die Serie wird von Fahrern organisiert, welche selbst Teil der Szene sind und meist auch als Athleten an den Wettkämpfen teilnehmen.
Die gesamte Tour ist ein Non-Profit Projekt – alle Organisatoren arbeiten unentgeltlich, Sponsoreneinnahmen dienen einzig dem Sport an sich. «Als ich mit 16 Jahren in die Slalomskateboard-Szene eintrat, fand ich eine Familie, welche mich in ihre Kreise aufnahm. Sie half mir, meine Persönlichkeit zu bilden und motivierte mich für eine sportliche Freizeitgestaltung», so Michael Brönnimann, Mediensprecher der Tour. «Heute ist es an uns, dieses Erlebnis der nächsten Generation weiter zu geben. Genauso wie es für unsere Vorgänger war, ist es auch für uns: Wir stellen uns in den Dienst der Gemeinschaft und geben zurück, was wir in jungen Jahren erhalten haben. Natürlich in der Hoffnung, dass die Junioren von heute dereinst in unsere Fussstapfen treten werden.»
Nach dem ersten Drittel pausiert die Tour während einem Monat. Am 27. Juni kehrt sie zurück – mit den Fibretec Tank Outlaws, der Longboard-Sliding Schweizer Meisterschaft.
Weitere Informationen zur Burning Wheels Tour: www.burningwheelstour.ch
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