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Unser Jahresbericht von Swiss Windsurfing enthält, wie in früheren Jahren, nebst einer allgemeinen Uebersicht (unten wiedergegeben), eine grosse Anzahl Presseberichte, etwas Statistik, viele Fotos und natürlich auch die Basis für die Presseberichte, nämliche die Berichte aus unserer Homepage. Wer mehr wissen will, kann sich bei Heinz Beck (sui91heinz(at)bluewin.ch) melden.
19.02.2009
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Die Aktivitäten von Swiss Windsurfing haben sich in der Saison 2008 wie jedes Jahr auf die Regattaanlässe konzentriert. Hinzu kamen aber auch die speziellen Trainings für das Swiss Windsurfing Youth Team (SWYT) und ein Freestyle-Workshop. Wir hatten 10 Race-Anlässe für Formula und Raceboard-Fahrer, 6 Anlässe für die Freestyler und zwei Freestyle Workshops sowie 6 Kids-Anlässe für die Kleinen im Jahresprogramm. Freestyle hatte in der Schweiz im 2008 kein Windglück. Nach grossartigen Saisonauftakt in Südfrankreich blieb der Wind völlig aus. Damit ergaben die Läufe in Hyères auch gleich die Jahreswertung. Die Slalomdisziplin hatte im dritten Jahr ihres Bestehens bei Swiss Windsurfing viel Erfolg; Nur Murten und die SM in Silvaplana blieben ohne Wind. Ausserdem konnten wir zahlreiche inoffizielle Slalomläufe zwischen den Formularennen durchführen. Bei den Kids zählten auch diese für die Jahreswertung. Insgesamt konnten 71 reguläre Wettfahrten mit insgesamt 152 Teilnehmern gefahren werden. In dieser Zahl sind die Funläufe der Slalomfahrer nicht mitgerechnet.
Ein sehr erfolgreicher Freestyle-Anlass fand, wie erwähnt, zu Saisonbeginn in Hyères in Südfrankreich statt. Die Präsenz des TCS war somit international und ist nicht zu unterschätzen. Denn es gibt dort nicht nur eine Surfschule unter schweizerischer Leitung, sondern auch ein Grossteil der Surfer fahren mit dem Auto aus der Schweiz zum Golf von Almanarre.
Im Bereich der Spitzenfahrer sind wieder hervorragende Leistungen zu verzeichnen. Die mehrfache Weltmeisterin Karin Jaggi aus Muri bei Bern ist Speedweltrekordlerin geworden und hat auch in allen anderen Disziplinen ganz vorne mitgesurft, besonders im Slalom, wo sie einmal mehr Weltmeisterin wurde. Zudem wurde sie für die Swiss Sailing Awards nominiert. Richard Stauffacher qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Beijing mit ausserordentlichen Resultaten, konnte aber an der Olympiade, wenn auch mit einem sehr guten Resultat, die eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Auch Daniel Aeberli brillierte, nebst den Siegen im TCS-Cup in Slalom und Formula, mit bemerkenswerten Resultaten im Weltcup Slalom und bei Speedanlässen. Bei den Junioren zeigen sich erste Erfolge des SWYT. Mit Romain Ianonne (U15) und Eric Guggi (U17) konnten sich zwei SWYT-Fahrer an der Junioren-Slalom WM in Torbole ganz weit vorne platzieren. Ebenfalls schnitt der TCS-Cup Fahrer Basti Kördel in seinem letzten Jahr als Junior nicht nur in der Jahreswertung des TCS-Cups ausgezeichnet ab.
An der Junioren WM wurde er bei den U20 sogar Vizeweltmeister!
Der Grossanlass im Engadin fiel dieses Jahr etwas bescheidener aus. Einerseits weil der erste Teil von Engadinwind weder für Kiter noch für Surfer (SM Formula und Slalom) genügend Wind hatte. Andererseits weil der Marathon im Rahmen des TCS-Cups im August kurzfristig eine Woche vorverschoben werden musste. Dafür konnte er mit einer neuen Formel ausgetragen werden, indem Windsurfer und Kitesurfer gleichzeitig den gleichen Kurs fuhren.
Die Resonanz in der Presse war auch dieses Jahr wieder sehr gut, auch wenn die Anlässe im Engadin weniger Presseberichte produzierten als in den Jahren zuvor. Alle unsere Anlässe mit Wertungen wurden in Zeitungen in verschiedenen Regionen in Bild und Text berücksichtigt und viele dieser Artikel, aber sicher nicht alle, sind hier reproduziert.
In Murten und Steckborn gab es trotz Windmangel Presseberichte. Verschiedene Vorankündigungen unserer Anlässe wurden ebenfalls in der Presse berücksichtigt. Alle von uns herausgegebenen Originalartikel erschienen nicht nur auf unserer Homepage ( www.swisswindsurfing.ch) unter Infos, sondern auch auf dem wichtigen Community-site der Surfer (www.soulrider.com) und auf einigen der Segler.
Sicher lohnt es sich, auch diese zu analysieren. Beispiele aus den Internet-Quellen sind in diesem Bericht aber nur vereinzelt berücksichtigt, um den Umfang im Rahmen des Vorjahres zu halten.
Wir haben mit der neuen Version unserer Homepage 2008 die Möglichkeit, die Zahl der Besucher festzuhalten. Dabei ergibt sich für den Sektor Info (Auszug S. 72), mit den Berichten zum TCS-Cup, eine Besucherzahl von 60200 über die ganze Saison. Mit etwa 70 Teilnehmern pro Regattaanlass sind das etwa 860 Zugriffe pro Fahrer oder 940 Zugriffe pro Info.
Da kaum anzunehmen ist, dass jeder Regattafahrer so häufig die Homepage besucht, ergibt sich ein grosses Potential von Lesern, die nicht direkt am Regattageschehen teilnehmen. Die Besucher von soulrider.com (S. 21,71,72) sind noch deutlich zahlreicher, denn es gibt 6220 Mitglieder, 50\'000 Besuche pro Monat und eine halbe Million Seitenaufrufe pro Monat. Da alle unsere Beiträge zu den Regatten (unter dem Signet des TCS) in den allgemeinen „News“ zum Windsurfen zu finden sind, ergibt sich zwangsläufig eine hohe Besucherzahl. Allerdings liessen sich die Besucherzahlen zu den einzelnen Berichten nicht herausfiltern.
Wir sind besonders stolz auf den Erfolg des Jugendteams SWYT, das im zweiten Jahr des Bestehens bei den Swiss Sailing Awards als bestes Jugendförderungsprojekt ausgezeichnet wurde und zudem in diesem Jahr weitere Preise gewonnen hatte.
Wir sind glücklich und stolz, dass uns der TCS und die schweizerischen Importeure von Surfmaterial einmal mehr die Regattatour ermöglichten. So konnten wir in diesem Jahr unsere Wettfahrten und Freestyle-Ausscheidungen unter guten finanziellen Bedingungen austragen und unsere Sponsoren an vielen Plätzen in der Schweiz und im Ausland überaus deutlich sichtbar machen. Auch wenn einmal der Wind fehlte, denn das Material wurde so oder so in jedem Fall zur Schau gestellt und die Flaggen der Sponsoren wehten schon bei einem kleinen Windhauch.
Der TCS als Hauptsponsor erscheint in allen unseren Texten zu den Regatten auf der Homepage, praktisch immer im Titel, ebenso in vielen Zeitungstexten und auf praktisch allen Photos der TCS-Regatten. Alle Sponsoren sind auf unserer Homepage zu sehen, sowie in sämtlichen gedruckten Dokumenten, wie Start- und Ranglisten und natürlich diesem Jahresbericht.
Für Swiss Windsurfing war das Jahr 2008 wieder ein erfolgreiches Jahr, mit steigenden Teilnehmerzahlen, vor allem beim Slalom und den Kids. Die Steigerung bei den Kids und Junioren ist der SWYT-Initiative zu verdanken. Stagnation bei den wenigen Raceboards oder RS:X und leichte Abnahme bei den Formulas, was hauptsächlich auf die mässige Teilnahme am Engadinmarathon, wegen der kurzfristigen Verschiebung, zurückzuführen sein dürfte.
Wir sind überzeugt, dass unser Erfolg auch die entsprechende Werbewirkung für alle Sponsoren nicht verfehlt hat. Die Zunahme bei Slalom und den Junioren ist vielversprechend. Für 2009 wird Swiss Windsurfing die Formulaklasse verstärkt fördern, mit dem Ziel, die Teilnehmerzahl (inkl. Junioren) zu erhöhen.
Heinz Beck Pressechef /Martin Guggi Präsident Swiss Windsurfing
Und noch mehr aus dem Jahresbericht: Einige ausgewählte Medienberichte als scans
Teilnehmerzahlen:
Die Teilnehmerzahlen sind in dieser Saison in der Klasse Formula Windsurfing doch deutlich zurückgegangen, was wir mit der schwachen Beteiligung am Engadinmarathon wegen der kurzfristigen Verschiebung begründen. Mit beigetragen hat vermutlich auch die SM ohne Wind und eben auch mit schlechten Windprognosen, was manchen gelegentlichen Regattafahrer von der langen Anreise abgehalten haben mag, Im Freestyle sind es auch leicht weniger geworden, wobei jedoch auch wieder neue Teilnehmer mit hohem Niveau gewonnen werden konnten. Die Raceboard-Klasse ist noch zu sehen, die One Designs fehlen praktisch vollständig, das Olympiabrett RS-X findet kaum Akzeptanz. Immerhin haben die Hersteller wieder neue Raceboards präsentiert, die auch auf dem Wasser zu sehen sind, nun fehlen aber nach Aussage der Kenner noch neue Segel zu den Geräten, aber es lässt sich eine Tendenz zurück zum Raceboard erkennen. In Deutschland und auch in Frankreich sind diese Bretttypen bei der Jugend recht verbreitet, da eine Struktur zur Förderung aufgebaut wurde. Bei uns hat die Jugend auf die Slalombretter gesetzt. Es ist die Slalomdisziplin, die nebst den Kids den grössten Erfolg verzeichnet. Der grosse Erfolg bei den Kids ist in erster Linie dem Jugendförderungsprogramm SWYT zu verdanken, das bei den Swiss Sailing Awards prämiert wurde.
Fotografen: Photos verdanken wir Mathias Moser/ Daniela, Christian und Kelvin Dauwalder,
Franziska und Bettina Stauffacher/Adrian Schenk/Raoul Marty/Peter Aeberli
Thomi Keusch/Bea Ruch/Hansjörg Weimer/Paul Andreanis
Quellenregister (Medienberichte)
Weitere Infos: www.swisswindsurfing.ch
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