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Ekatarina Tudigescheva und Rok Flander holen WM-Gold im PGS
16.01.2007
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Russland und Slowenien im Freudentaumel: Ekatarina Tudigescheva (RUS) und Rok Flander (SLO) haben sich beim heutigen Parallel Riesenslalom im Rahmen der 7ten FIS Snowboard Weltmeisterschaft in Arosa, Schweiz, den Titel gesichert. Tudigescheva profitierte im Finale der Frauen von einem Fehler ihrer Konkurrentin Amelie Kober (GER), die aufgrund dieses Schnitzers den Penaltyvorsprung von 1,44 Sekunden aus dem ersten Lauf komplett verspielte.
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Dritte vor 4000 lautstarken Fans wurde Fränzi Kohli (SUI) vor der Österreicherin Marion Kreiner. Bei den Herren bestätigte Rok Flander seine starke Form, die er auch schon in der laufenden Weltcup-Saison gezeigt hat. Der Slowene verwies im Finale Olympiasieger Philipp Schoch (SUI) auf den zweiten Platz. Im Kampf um Bronze überquerte der Schweizer Heinz Inniger die Ziellinie vor Siegfried Grabner (AUT).
„Ich bin überglücklich. Ich kann es gar nicht fassen. Das ist fantastisch“, jubelte die 19-jährige neue Weltmeisterin Tudigescheva. „Ich kann es noch gar nicht wirklich begreifen. Ich habe gehofft, gut abzuschneiden, aber niemals erwartet, Gold zu holen“, so die Russin weiter.
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Ekatarina Tudigescheva Credit Arosa2007 Bachmann |
Ähnlich sprachlos war Rok Flander: „Ich kann nicht viel sagen, ich muss das erst einmal sacken lassen. Ich brauche Zeit zum Verarbeiten.“ Bislang war der 27-Jährige bei Weltmeisterschaften nie über den 14ten Platz hinaus gekommen. Zwar hatte er angekündigt im morgigen Parallel Slalom Gold zu holen, doch dass es schon einen Tag vorher klappen würde, freute Flander noch mehr: „Ich bin glücklich, es geschafft zu haben. Mir war klar, dass ich es drauf habe, aber es war heute sehr schwer.“
Trotz ihres Patzers im zweiten Finaldurchgang präsentierte sich Amelie Kober nach dem Rennen zufrieden: „Ich war zwar anfangs schon ein wenig enttäuscht, aber ich bin letztlich froh, Silber geholt zu haben. Ich habe heute eine super Leistung gezeigt. Das war ein fantastischer Tag. Ich glaube, ich bin ein Typ für Großereignisse.“
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Rok Flander Credit Arosa2007 Bachmann |
Philipp Schoch, der vom frenetischen Schweizer Publikum zu Silber gepeitscht worden war, äußerte nach dem Rennen: „Ich bin überglücklich. Ich habe den ganzen Tag Schmerzen im rechten Bein gehabt, die sich immer weiter zum Rücken ausgebreitet haben. Ich habe auf die Zähne gebissen und durchgezogen. Deswegen bin ich schon zufrieden.“
Frauen Männer
1. Ekatarina Tudigescheva (RUS) 1. Rok Flander
2. Amelie Kober (GER) 2. Philipp Schoch (SUI)
3. Fränzi Kohli (SUI) 3. Heinz Inniger (SUI)
Die FahrerInnen aus der Schweiz konnten sich wie folgt platzieren:
3. Fränzi Kohli (Steffisburg)
13. Patrizia Kummer (Mühlebach)
2. Philipp Schoch (Steg)
3. Heinz Inniger (Frutigen)
9. Marc Iselin (Zürich)
30. Simon Schoch (Steg)
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Weitere Informationen: www.arosa.ch/wm07/
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