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DIE FRANZOSEN XAVIER DE LE RUE UND OLIVIER MEYNET GEWINNEN DEN O’NEILL XTREME BY POWERADE

26.03.2007
DIE FRANZOSEN XAVIER DE LE RUE UND OLIVIER MEYNET GEWINNEN DEN O’NEILL XTREME BY POWERADE

Verbier, Schweiz, 25. März 2007 - Am Sonntagmorgen startete am eindrucksvollen Nordhang des Bec des Rosses die zwölfte Auflage des O’Neill Xtreme by Powerade
DIE FRANZOSEN XAVIER DE LE RUE UND OLIVIER MEYNET GEWINNEN DEN O’NEILL XTREME BY POWERADE | Soulrider.com

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Die Wetterprognosen sagten für den Tagesverlauf aufziehende Bewölkung voraus, so dass alle Teilnehmer bereits um 6.30 Uhr den 90-minütigen Aufstieg zum Gipfel des Bec in Angriff nahmen. Gegen 10 Uhr war der Himmel immer noch wolkenlos und der legendäre Freerideevent war startklar. Tausende von Zuschauern hatten sich am Col des Gentianes eingefunden, um die Freeride Show mitzuverfolgen.

Bei den Männern machte Estanislao Vasiuk mit seinem temporeichen Run und flüssigem Style den Auftakt. Der Argentinier zog eine spektakuläre Show ab, fuhr eine fehlerlose Line und sprang zum Ende seines Runs einen Frontflip über ein Cliff am Fuße des Hangs. Unter dem stürmischen Applaus der Zuschauer überquerte er nach sicherer Landung die Ziellinie. Auch die Freeski Legende Seb Michaud erntete für seinen Backflip von einem über 20 Meter hohen Cliff tosenden Beifall. Im letzten Jahr konnte er diesen Trick am gleichen Felsen sicher landen, doch diesmal stürzte er, verlor einen Ski und fiel damit auf Rang 13. zurück.

Nachdem die Läufe der Skifahrer beendet waren, lag es nun an den Judges zu entscheiden wer einen Platz auf dem Podium erhalten sollte. Schlussendlich konnte der Schweitzer Nicolas Pasquier seinen Heimvorteil ausspielen und erreichte den dritten Platz. Der Schwede Kaj Zackrisson schrammte nur knapp an seinem zweiten Titel beim Xtreme Verbier vorbei. Seine spektakuläre Line mit zwei sicher gelandeten Cliffdrops bescherte ihm den zweiten Platz.

Der Franzose Olivier Meynet starte als Letzter. Im vergangenen Jahr wurde er dritter und somit wusste er, dass für eine Verbesserung seines Resultats eine besondere Leistung gefragt war. Der 25-jährige war kaum zu bremsen und schoss den Hang mit enormem Tempo und absoluter Perfektion herunter. Seinen Cliffdrop zum Abschluss konnte er sicher landen und der Titel war ihm nicht mehr zu nehmen. Am Sonntagabend wurde Meynet auch von den Ridern zum Sieger gekürt und erhielt damit zusätzlich einen nagelneuen Nissan Navara Pickup. „Hier zu gewinnen ist für mich die Erfüllung eines Traums. Ich kann noch gar nicht fassen, dass ich Erster geworden bin und auch noch den Pickup gewonnen habe. Ich bin ein wenig sprachlos“, meinte Olivier.

Die Show der Snowboarder auf dem über 500 Höhenmeter langen Face war nicht weniger eindrucksvoll. Der Schweizer Cyril Neri trat an, um seinen Titel von 2006 zu verteidigen und zeigte in seinem Run zwei Backflips. Wäre er bei seinem zweiten Flip besser gelandet, hätte sich der 33-jährige sicherlich weiter vorne platzieren können. Direkt vor Neri konnte sich der Französiche Freerideveteran Serge Cornillat auf Rang zwei platzieren. Er nutzte seine langjährige Freeride-Erfahrung und zeigte unter dem Applaus der Zuschauer einen sicheren und spektakulären Run.

Der Titel bei den Snowboardern ging allerdings völlig verdienet an den Franzosen Xavier de le Rue. Der Boardercross Goldmedaillengewinner der X-Games ist in diesem Jahr fast nicht zu schlagen. Anfang des Monats sicherte er sich bereits den ersten Platz beim Swatch O’Neill Big Mountain Pro und auch hier in Verbier war der 27-jährige in Topform. Er dropte in den Hang ein und fuhr seine Line so flüssig und sicher wie kein anderer. Dabei landete er den höchsten Cliffdrop der Snowboarder und setzte gleich noch einen zweiten hinterer. Nach seinem Sieg meinte Xavier: „Seit fünf Jahren versuche ich hier zu gewinnen und bin natürlich jetzt überglücklich. Der Xtreme ist ein prestigeträchtiger Wettkampf und ich bin stolz darauf endlich hier gewonnen zu haben.“

Auch die Frauen legten in ihrem Ski und Snowboardcontest die Messlatte des Freeridens auf ein neues Niveau. Die Schwedische Skifahrerin Marja Persson fuhr fehlerlos, sprang am Ende ihres Runs von einem mächtigen Felsen und gewann. Bein den Snowboarderinnen gelang der Schweizerin Ruth Leisibach die Titelverteidigung. Nach 2001, 2005 und 2006 ist dies ihr vierter Sieg beim Xtreme. Überschattet wurde der Wettkampf der Frauen von einem bösen Sturz der Schwedischen Freeskierin Jennifer Farde. Wir wünschen ihr von dieser Stelle gute Besserung und freuen uns darauf sie bald wieder im Schnee zu sehen.

Der Organisator des Events, Nicolas Hale-Woods, meinte zum Abschluss des 12. Xtreme: „Ich möchte allen Ridern und Zuschauern sowie jedem, der bei der Organisation dieses großartigen Events mitgeholfen hat, danken. Wir freuen uns darauf, euch alle im nächsten Jahr hier wieder zu sehen!“

Mehr Informationen zum O’Neill Xtreme by Powerade sowie die komplette Ergebnisliste gibt es auf: www.xtremeverbier.com



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