Zurueck

Cliffdrops und steile Couloirs am KICK THE VIK

20.-22. März 2009
Maighelshütte SAC, Oberalppassgebiet

43 Freerider nahmen den Aufstieg zur Maighelshütte unter ihre Füsse, wo 5 Berge mit zahlreichen Couloirs, unberührten Hängen mit Cliffs und Wechten auf Entjungferung warteten. Die Rider durften bei der Linienwahl ihrer Kreativität freien Lauf lassen und entzückten mit spektakulären Lines durch steile Couloirs, Cliffdrops und Freestyle-Tricks über Wechten.
25.03.2009
Cliffdrops und steile Couloirs am KICK THE VIK | Soulrider.com

Am Freitagmorgen fanden sich die 43 motivierten Teilnehmer, davon 5 Frauen, mit breiten Skiern oder Freerideboards am Oberalppass ein. Bei Wind und Nebel wurden Felle und Schneeschuhe montiert und die Rucksäcke für den knapp zweistündigen Aufstieg zur Maighelshütte geschultert. Petrus zeigte sich den Freeridern wohlgesinnt und liess beim ersten Ridersmeeting vor den Flanken des Piz Cavradi die Wolken verschwinden.


Neuartiges Contestformat mit einzigartigem Naturerlebnis

Der Verein Skireal5 aus Laax organisierte mit der Unterstützung von Millet und weiteren Sponsoren den Kick the Vik. Ein Contest, der den wahren Freeride-Spirit verkörpert. Weit abseits von Liftanlagen, Pistenrummel und Zuschauern fanden die Organisatoren einen wunderbaren Austragungsort. Ohne Zuschauer? Nicht wirklich, denn alle Runs wurden auf Video festgehalten und können auf der Website bewundert werden. Beim Public Voting, das bis ende Mai läuft, können die Zuschauer selbst attraktive Preise gewinnen.

Die Berge rings um die Maighelshütte bieten alles, was Freerider-Herzen höher schlagen lässt: unberührte Powderhänge, steile Rinnen, zahlreiche Cliffs und Wechten. Dank der günstigen Lawinensituation und dem innovativen Contestformat waren den Ridern bei der Wahl ihrer Lines kaum Grenzen gesetzt.


Spontanes Film- und Fotoshooting am Cavradi

Bei der Besichtigung der Hänge stieg die Vorfreude auf den nächsten Tag gewaltig und Einige wollten sofort die Bretter unter die Füsse schnallen. Das freute Filmer und Fotographen, sodass am Nachmittag eine Session an den Flanken des Cavradi organisiert wurde. Andere Teilnehmer liefen lieber auf eigene Faust für eine Besichtigungstour los, bauten Kicker oder chillten in der gemütlichen Hütte. Nachdem am Abend unter anderem mit einem Berg Spaghetti und feinen Saucen die knurrenden Mägen beruhigt waren, gab es die letzten Infos zum Contestablauf sowie die Startnummernverlosung. So war reibungslos geklärt, wer wann und wo startete bevor sich alle irgendwo unter die Daunen verkrochen und hofften, dass sich die Zimmergenossen nicht als Schnarchler entlarven würden.


Contest-Tag

Traumhaftes Wetter und ein köstliches Zmorge-Buffet erwartete die Teilnehmer am Samstagmorgen. Die Rider, welche sich Lines am Piz Tagliola und Piz Ner vorgenommen hatten, brachen um 7.00 Uhr geführt von den Bergführern mit Fellen, Schneeschuhen und Steigeisen auf. Etwa 2 Stunden später starteten die ersten Rider. Flüssige Lines im Powder vom Piz Tagliola sowie Cliffdrops wurden von den zuschauenden Teilnehmern aus der Ferne bejubelt. Am Piz Ner wagten sich einige Rider in steile Couloirs und zeigten atemberaubende Abfahrten. Am Nachmittag stiegen die Teilnehmer zum Piz Piogn Crap auf, wo die Lichtverhältnisse optimale Filmaufnahmen versprachen. Die Rider beeindruckten mit überraschenden Linienwahlen, spektakulären Cliffdrops und Tricks über Wechten.


Ridersvoting und gemütlicher Ausklang

Nach dem ausgiebigen, feinen Nachtessen wurden auf der Leinwand alle Runs unter Jubel und Applaus gezeigt. Beim Ridersvoting in lockerer Atmosphäre bestimmte Jede/Jeder für sich die besten 6 Männer und 3 Frauen. Die Preisverteilung wurde wegen der Hüttenruhe um 22.00 Uhr auf Sonntag verschoben. Das war jedoch nicht für alle ein Grund, in die Federn zu kriechen und so wurde munter weiter Schabernack getrieben.

Nach dem Zmorge fand die Rangverkündigung statt. Bei den Männern gingen Skifahrer als Sieger aus dem Ridersvoting hervor. Der erst 15-jährige Fabian Lentsch aus Österreich überraschte mit einer schnellen Line und einigen Cliffdrops. Er siegte vor dem Norweger Even Ofstad und dem Bündner Armin Beeli. Bei den Frauen hatten die Snowboarderinnen die Nase vorne, Susanne Amacker gewann vor Linda Camathias.

Der Sonntag wurde danach individuell gestaltet. Petrus hatte anscheinend genug von den Freeridern gesehen und liess am Sonntag den Himmel weiss erscheinen. So wurde die Idee vom Filmen und Shooten an den Hängen der Tuma Krete abgeblasen und der gelungene Event fand einen gemütlichen Ausklang. Die Rider konnten mit wunderbaren Erinnerungen fröhlich und stinkend heimkehren, die Filmer mit schönen Lines auf Tape und Stefan Schlumpf hatte super Fotos im Kasten.


Die Videos und Fotos sowie das Public Voting findet ihr hier:
Mehr Infos unter: www.kickthevik.com


Im Frühling findet eine Party mit Preisverteilung des Public Voting statt.


Dieser unvergessliche Event war nur möglich dank der Unterstützung der Sponsoren sowie den Helfern und Helferinnen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Wir danken

• allen Riders für die Teilnahme an Kick the Vik
• Millet, dem Hauptsponsor des Events und besonders Armand Rauber
• den Event-Sponsoren: Graubünden Sport, Irox, Rhätische Bahn, X-Sportscam, Rossignol, Zum Glück, Disentis Bergbahnen & Tourismus, Helvetic Backcountry,
• den Media-Partnern: raiders.ch, freeskiers.net, uvm.
• allen Helfern und Helferinnen, Filmer und Fotograf für ihren super Einsatz
• Team Maighelshütte für die köstlichen Mahlzeiten und die herzliche Gastfreundschaft
• Petrus für das herrliche Wetter
• Sicherheitsteam Bergführer Pädi Röthlin und Fredi abächerli






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