 | | Clemens Jetzler aus Bern zeigte diverse inverted Spins und gewinnt bei den Snowboardern , Bild Lorenz Holder |
 | | Joel Bächtold aus Hasliberg demonstrierte tolle Slide-Kombos auf der Kinked Box und gewinnt souverän bei den New-School-Freeskiern, Bild Lorenz Holder |
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Eigentlich hätte der Stopp in Flumserberg bereits vor einem Monat ausgetragen werden sollen. Doch des schneearmen Winters wegen musste der Event verschoben und ein anderer Parkstandort gefunden werden. Was die Park-Shaper am neuen Ort hinstellten, konnte sich sehen lassen. Ein grosser Kicker mit einer steilen, langen Landung – so, wie es die Fahrer mögen – danach ein kleiner Kicker als Dessert. Und nebenan eine Line mit fünf verschiedenen Boxen. Den 50 Snowboardern und Freeskiern, die am Start waren, gefiel das Set-up. Noch mehr Freude kam auf, als sich gegen Mittag der Nebel verzog und der Sonne Platz machte. Die zweistündige Jam-Session konnte so bei perfekten Bedingungen losgehen, nachdem man den Start um zwei Stunden verschoben hatte.
Hohes Niveau in Flumserberg
Die Fahrer waren dementsprechend motiviert und zeigten Freestyle-Sport auf hohem Niveau. 720ies in allen möglichen Variationen waren die Regel. Und auch 900er und etliche Flip-Variationen konnten die Zuschauer sehen. Nicht ganz leicht war es, die Tricks gut zu stehen. Wegen des Neuschnees, der über Nacht fiel, war die Landung relativ holprig. Den Snowboarder Clemens Jezler kümmerte dies wenig. Er stand einen Backside 900er, als ob die Landung aus Watte bestünde. Und auch über die Boxen slidete der 18-Jährige Berner stilsicher, als ob ein 270 to 270 ein Sonntagsspaziergang wäre. Er gewann vor Bastian Jauslin (Gempen), Patrick Habegger (Dänikon) und Kobi Würsch (Beckenried). «Ich war gut drauf heute und konnte meine Tricks sauber landen, jetzt freu ich mich riesig aufs Finale», sagte der glückliche Sieger, der meist in Laax fährt, wo er mit Freunden während der Wintersaison eine Wohnung gemietet hat. «Leider ist mein WG-Kumpel Julian Würsinger nur Fünfter geworden und kann so nicht mit nach Saas-Fee kommen.» Nur die besten vier Snowboarder pro Tourstopp qualifizieren sich für das Finale; dort bilden diese ein Team und batteln gegen die anderen Snowpark-Crews um den Titel «Best Snowpark Crew».
Exklusive Preise in Saas-Fee
Am Finale mit dabei sind auch die je zwei besten Freeskier pro Tourstopp. In Flumserberg waren dies Joel Bächtold (Meiringen) und Roman Laubacher (Ettiswil). Mit dem 18-jährigen Bächtold gewann wie schon vor einer Woche ein Freeskier aus Meiringen. Auch nach Saas-Fee fährt die Snowboarderin Helen Wyss (Fribourg). Sie bewältigte den Snowpark von Flumserberg mit beeindruckender Sicherheit. Eine Teamwertung gibt es nur bei den Snowboard-Jungs. Dafür locken in den Einzelwertungen für Freeskier wie für Snowboarder und Snowboarderinnen exklusive Preise. Neben dem ehrenvollen Titel «Most Impressive Rider» gibt es Startplätze an prestigereichen Events zu gewinnen. Zudem werden die Sieger mit Interviews in Fachmagazinen gefeatured. Diese Preise motivieren die Fahrer ganz besonders, können diese doch der Grundstein zu einer grossen Karriere sein. Das lange Finalwochenende wird am Freitag, 16. März, mit dem allerletzten Qualifikationsstopp lanciert, der für alle offen ist. Dieser Stopp ist die letzte Chance, sich für dass Finale zu qualifizieren. Am Samstag, 17. März, ist dann der erste Finaltag mit den Snowboard-Girls und den Freeskiern. Am Sonntag, 18. März, ist der zweite Finaltag mit den Snowboard-Jungs und den Team-Battles.
Weitere Infos unter www.snowparktour.com
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