Daniel Aeberli aus Erlenbach (F2/North) lag lange in Führung, musste aber nach einer misslungenen Halse wieder Terrain gut machen und mit zwei starken Holländern im Rennen reichte es schliesslich nur zum vierten Rang. Dahinter folgten Valentin Zwygart aus Areuse (JP/ Neil Pryde) auf dem 5ten und Andrea Colombo aus Lugano (Starboard/ Neil Pryde) auf dem 7ten Rang, der damit auch die Wertung der Masters für sich entscheiden konnte. Auf Platz 6 wurde Luis Marchegger aus Italien Sieger bei den Grandmasters.
Florian Bandel wurde 9ter vor dem unheimlich schnellen Sieger der Supergrandmasters, Kurt Imhof aus Niederwil. Bei den Damen siegte Franziska Stauffacher aus Wangs auf Rang 18 vor Carmen Imhof aus Niederwil auf Rang 20 und Greta Marchegger aus Italien. Natürlich holte Basti Kördel aus Aach (/Neil Pryde) auch den Sieg bei den Junioren, einmal mehr vor Fabian Schenk aus Aadorf (Starboard/ Neil Pryde) und Eric Guggi aus Hittnau (F2/North).
Schliesslich kamen auch die jüngsten noch zum Zuge, allerdings waren am Sonntag nicht mehr alle Kids vom Trainingscamp zugegen und die grösseren Junioren vom SWYT gar nicht anwesend.
Nach zwei Läufen mit je einem Sieg von Etienne Murisier aus dem Wallis und Kelvin Dauwalder aus Murten (F2/North) wurde Kelvin mit einem ersten und einem zweiten Platz erstmals Sieger bei den Jüngsten.
Nach einem ereignislosen Samstag mit etwas Nordwind präsentierte sich der Sonntag als optimaler Engadinertag mit frühem Malojawind. Der Start der Kiter erfolgte eine Minute nach dem Start der Windsurfer und bis zur ersten Luvtonne konnte auch mich als einem der letzten Windsurfer kein Kiter einholen. Downwind allerdings waren die Kiter sehr schnell, gesamthaft reichte es für den besten Kiter, Patrick Koller aus St. Moritz, zum 17 Rang vor Philipp Knecht aus Meilen auf dem 24. Rang und Robert Grahm aus Nods.
Zum Ion Man, dem Kombi-Anlass mit je einem Windsurfer und einem Kiter, fehlen uns noch die Einzelresultate. Für die Zuschauer eine spannende Sache und sicher auch für die Teilnehmer. Auch der Ausgang des Marathons mit erstmaliger Beteiligung der Kiter kann positiv beurteilt werden, zumal die Teilnehmerzahlen nicht allzu hoch waren und so genügend Ausweichmöglichkeiten bestanden.
hb aus Silvaplana
Photos von Hansjörg Weimer/Zürich
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