Zurueck zum Allgemeines Forum

Allgemeines Forum


Surfen im Winter

  • hellou
    man sieht immer wieder (wenn auch seltener als im sommer) coole bilder vom sessions in der kalten jahreszeit. wind hat's ja wirklich fast mehr als im sommer, so reizt es mich manchmal wirklich...
    wie ist eure erfahrung im winter betreffend surfanzüge? geben die wirklich warm und sind dicht? oder muss man schon eher ein kleiner kamikaze sein und heissen tee im surfbüssli?
    merci für eure inpuzz

  • Antwort schreiben...

    Antworten

  • diesen Winter war ich zwar nicht im Wasser. Aber vor einem Jahr zog ich einfach alles an was ich hatte: zwei Anzüge etc. das ging super. Sonst gibts einen super Trockenanzug von ION, aber der kostet eine mille:)

  • Salut!
    Ich surfe seit Jahren auch im Winter. Bei Luft- und Wassertemperaturen unter 10 Grad sollte man einen gut abschliessenden 5mm Neoprenanzug haben. Mit einem Thermoshirt drunter und warmen Schuhen und Kappe/Handschuhen sollte man nicht kalt haben.

    Wenn's wirklich kalt ist (<5 Grad), ziehe ich über den Neoprenanzug noch einen Trockenanzug an (Mystic Lightning). Damit hatte ich im letzten Winter auch bei -2 Grad und starkem Wind nicht kalt, am Körper. Das Problem sind die Hände. Dafür habe ich noch keine richtig gute Lösung gefunden.

    Man sollte sich stets bewusst sein, dass man in sehr kaltem Wasser schwimmend sehr schnell an seine Grenzen kommt. Also besser nicht zu weit raus fahren.

  • Hey

    Ich bin ja eigentlich ein "Gfrörli", habe schnell kalt an den Füssen und Händen. Lange hatte ich deswegen keine Lust bei kalten Temperaturen aufs Board zu gehen. Aber wie Du erwähnt hast, gibt es in der kalten Jahreszeit oft gute Windbedingungen.

    Mein Rezept: (Infos auch unter unserer Website www.im-lee.ch/wordpress/kategorie/surfen-im-winter/)
    - Atan Schuhe! Hatte bis jetzt nie klate Füsse damit, echt das Beste!!!
    - Ascan Metalite Monoshort 0,5 mm
    - Neoshirt mit Sturmhaube und Helm
    - 5/3mm Neoprenanzug
    - Offene Fäustlinge

    Das Problem sind die Hände. Geschlossene Systeme sind nicht Atmungsaktiv oder lassen Wasser rein, welches nicht abfliessen kann und somit bekommst Du schnell kalte Hände. Die offenen Fäustlinge lassen zwar Wasser ran, aber die Hände trocknen schnell ab. Etwas am Gabelbaum reiben und schon wärmt sich wieder alles auf. Zudem verkrampfen sich die Unterarme weniger mit den offenen Fäustlingen. Meine Schmerzgrenze liegt mit dieser Ausrüstung bei +6°C Lufttemperatur.

    Wichtig ist auch die Sicherheit auf dem Wasser! Gehe nie alleine aufs Wasser, sondern zu zweit oder lass dich durch jemanden vom Ufer aus beobachten, der in Notfällen Alarm schlagen kann. Denn wenn was passiert (z.B. Mastbruch ect.) kühlt dein Körper binnen weniger Minuten aus. Oder wenn ich alleine bei kalten Temperaturen raus gehe, dann nur in La Tène am Neuenburgersee mit auflandigem Wind und Stehbereich.

    Probier's einfach aus! Ich habe vor einigen Jahren wirklich nicht gedacht, dass es im Winter möglich ist zu surfen, aber allmählich habe ich mich an die kalten Temperaturen herangetastet und gemerkt, dass es auch bei diesen Bedingungen Spass machen kann. Eine Thermoskanne mit heissem Tee im Bus ist natürlich nicht verkehrt ;)

    Viel Spass!

    Gruss
    Patrick

  • Antwort schreiben...